An Fontin
Zehntausend Thaler schlägst du baarZum Kapitale Jahr vor Jahr;
Und gleichwohl immer starres Muthes,Thust du für keinen Schilling Gutes.Sey mild, Fontin! Du hast ja dochZu leben nach dem Tode noch.
Wunsch.
Bei dem Reiz der holden Gaben,Die ihr zu Gebote stehn,
Und vereint, wie sie uns laben,In Empfindung übergeh'n,Möcht' ich nie gesehn sie haben,Oder immerfort fie seh'n!
Der Wein keine Panacee.
In jedem Kummer, jedem Schmerz,
Preist immerhin den Wein als einen Wunderthäter;
Sagt, er erhellt den Geist, entführt ihn himmelwärts,
Gibt kranken Seelen Schwung, macht leicht das Blut, wie Aether,