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An die blinde Mrtuosin, Paradies.
Dein Schicksal werde nicht gescholten.
Zwar raubt's dir Phöbus gold'nen Strahl;Doch hat dir diesen tausend Mal,
Sein gold'nes Saitenspiel vergolten.
Freiheit.
Freiheit wünschest du dir, und klagst alltäglich und zürnest,
Daß dir Freiheit fehlt, über Despoten-Gewalt?
Lern' entbehren, o Freund! Beut Trotz dem Schmerz und dem
Tode,
Und kein Gott des Olymps fühlet sich freier, als du.
Aber noch fragt dein Blick: Wie lern' ich die schwerste der
Künste,
Wie den erhabenen Trotz gegen den Schmerz und den Tod?Wirb bei der Mutter Vernunft um Tugend, die göttliche Tochter!Wirb! und dein ist die Kunst, dein der erhabene Trotz.