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Fünfter Band.
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Anakrevns Grab.

Wo die Rose hier blüht, wo Reben um Lorbeer sich schlingen.Wo das Turtelchen lockt, wo sich das Grillchen ergötzt,

Welch ein Grab ist hier, das alle Götter mit LebenSchön bepflanzt und geziert? Es ist Anakreons Ruh'.Frühling, Sommer und Herbst genoß der glückliche Dichter;Vor dem Winter hat ihn endlich der Hügel geschützt»

Entschuldigung.

Du verklagest das Weib, sie schwanke von Einem zum Andern.Tadle sie nicht, sie sucht einen beständigen Mann.

Warnung.

Wecke den Amor nicht auf! Noch schläft der liebliche Knabe;Geh', vollbring' dein Geschäft, wie es der Tag dir gebeut!

So der Zeit bedienet sich klug die sorgliche Mutter,

Wenn ihr Kaäbchen entschläft; denn es erwacht nur zu bald.

Epigrammen-Dichter V»

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