Schöpfe von Neuem und trink' und wandele wieder nach
Willkühr,
Bis die neunte der Morgenhoren entzündet den Mittag,Schon im schwüleren Aether der Thau der Wiese sich auf-löst,
Philomele bereits verstummt, und die leichtere FrühkostDich von dem Morgengang einladet zur dämmernden Laube.Wann der Himmel entglüht, der sanften Etesien Hauch nurLeise die nickenden Halmen bewegt im sonnigen Saatfeld,Nur eintönig der Sommergesang der braunen CikadeRoch in der Mittagsglut durchschwirret die laubigen Wi-pfel;
Dann vollbring' HygieenS Gebot. Der schattige Dom winktDich in seine verschwiegenen Marmorhallen zum Bade.
Deine Glieder umfange mit schmeichelnder Welle die Fluth
hier.
Einst in der Jugend der Welt, wo noch ungeschwächt von
der Krankheit
Gliederlösendem Gift der Menschen schöne GeschlechterDlühetev, tauchten Gesunde sich nur in das stärkende Strom-bad.
Religion und GeseH gebot den Völkern des AufgangsReinigung, eh' sie zum Mahl sich lagerte», oder am AltarOpferten. Jünglinge stählten den Arm zur Schlacht in dem
Seebad,
Schwammen entgegen dem Strom, abhärtend die nervigen
Glieder.
Nach mühseliger Heltengefahr in Thrinakiens EilandSpülte sich wieder an Thermopyl die Kraft des HeraklesAb den Staub und den Schweiß, und es kehrte dem baden-den Halbgott