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Ueber den Entwurf eines Reichs-Eisenbahn-Gesetzes und dessen Unzulässigkeit / von Moriz Mohl
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Preußen (542,ss Staats-, 341,2« vom Staat verwaltetePrivat-, und 1,053,« s M. unter Privatverwaltungstehende Bahnen). 1,937,2g

Bayern (246,so Staats-, 40,« s vom Staat verwaltete, und159,vs M. unter Privat-Verwaltung stehende Bahnen) 446,27Württemberg (152,«o M. Staatsbahnen und 0,8? M.

Privatbahnen unter Privatverwaltung). 152,97

Baden (135,79 M. Staats-, und 12,se M. vom Staat ver-waltete Bahnen). 148,«i

Großherzogth. Hessen (11,82 M. Staats-, 86,v« M. Bah-nen in Privatverwaltung). 98,« s

Sachsen (128 M. Staats-, 17,« s M. unter Staatsver-waltung, 43,72 unter Privatverwaltung) .... 188,ss

Oldenburg (25,ss M. Staats-, 4,«o M. Bahnen in Pri-

vatverwaltung) . 29,7 s

Mecklenburg (unter Privatverwaltung). 42,s«

Braunschweig (unter Privatverwaltung) . 45, ss

Lübeck (unter Privatverwaltung). 14,so

3,220,82

Unter den deutschen Staaten sind daher, mit Ausnahme Preußens,die meisten bei dem Staatsbahnsystem vorzugsweise, und selbst Preußenist, mit Einschluß der vom Staate verwalteten Privatbahnen, schon mit884 Meilen, also jetzt schon zu nahe der Hälfte dabei betheiligt undübrigens bekanntlich im Begriff, sein Staatsbahn-Netz ganz bedeutendauszudehnen, während es sich fragen wird, wie weit die concessionirtenPrivatbahnen zur Ausführung gelangen werden.

In Elfaß-Lothringen hat das Reich durch den Friedens-Ver-trag und durch eine Uebereinkunft mit der Stadt Münster alle Eisen-bahnen käuflich erworben, mit Ausnahme mehrerer vor Ausbruch des

lich gewesene, Linie Saarburg-Saargemünd von 7,z M. begriffen ist, welche die kai-serlich deutsche General-Direktion vom 1. November 1872 an, mit dem Recht desjederzeitigen Ankaufs zu 280,800 Thlr. pr> Meile, erpachtet und in Betrieb ge-nommen hat (zu vergl. Bericht über die Verwaltung der Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen im Jahr 1872, S. 1, 3, 4, 80, 81).