Liirchenbamn 185
^ ^ ?ur Linken, dann die zweite, für die Pointeurs, zur Rechten. Die darauf folgenden Karten^rden in die Mitte gelegt, bis eins der beiden zuerst gelegten Blätter erscheint. Ist dies dasatt der linken Seite, so hat der Bankier, ist es das der rechten Seite, so haben die Spieler^Wonnen. Fiel dagegen gleich zu Anfang ein Pliö, d. h. kam das gleiche Blatt auf die linke"b auf die rechte Seite, z. B. zwei Zehnen, zwei Neunen u. s. w., so hat der Bankier gewon-e « unb er zieht alles ein, was gesetzt war. Wenn der Bankier gewonnen hat, kann er nachblieben entweder seinen Aussatz einziehen und die Bank dem Nächsten übertragen, oder ersie forthalten. Im letztern Falle macht er eine Pause, um neu setzen zu lasten, wobei® e 9 en den ursprünglichen Aussatz sammt dem Gewinne gehalten werden kann, und er fährt danneiter fort, indem er von dem vorher benutzten Spiele die Karten weiter abzieht, wobei er dasEcht hat, zu Anfang eins oder einige Blätter beiseite zu legen, wenn er glaubt, daß dadurche ’ n Sonstigerer Fall der andern Blätter bewirkt werde. Hatte er durch ein Plie gewonnen, so mußJj Natürlich damit beginnen, zwei neue Karten zur Linken und zur Rechten zu legen. Geht dasMet Karten zu Ende, ohne daß eins der gelegten Blätter erschienen ist, wobei die unterstedrte nicht mit gilt, so werden die übrigen Karten, außer den beiden gelegten, wieder zusammen-^»llscht, der Bankier läßt den, der den Satz gehalten hat, oder bei mehreren Pointeurs den^nächst rechts sitzenden abheben und schlägt dann weiter um. Während dieses AufmischensEr Karten hat jeder Spieler das Recht, seinen Satz zurückzuziehen, was ihm sonst während desbiesz natürlich nicht erlaubt ist. Sobald der Bankier verliert, geht die Bank an den zunächstEcht» sitzenden Spieler über.
I MrchcllßlNlM. Die Lärche, der Lährbaum, Schönbaum, die europäische Ceder, Pinus*rix L. (Larix europaea DC.), gehört unter die sehr oft gesehenen Culturpflanzen bei uns^ wird auch im großen gezogen. Die Abtheilung Larix in der großen Gattung Pinus ist.^gezeichnet durch dünne, büschelige, im ersten Herbst abfällige Nadeln und zugcspitzt-eiförmigeEtne Zapfe», welche meist aufgerichtet sind. Der Stamm ist walzig, allmählich verengert, daher^isiermaßen walzig-kegelförmig. Die Höhe wird zu bis gegen 200 Fuß angegeben, bei einem^rchmester von gegen vier Fuß. Dieser Stamm hält sich bis zu etwa 30 Fuß völlig astrein,"burch sich der Baum zu isolirter Aufstellung außerordentlich empfiehlt. Die Krone ist wörtlich^ainidal. Die Aeste hängen herab. Die Nadeln sind zientlich flachlineal, stumpfgespitzt undpichen die Länge von 1% Zoll. Ihre Farbe ist besonders in der ersten Zeit ganz hellgrün.
. Ee stehe» spiralig eng aneinander und erscheinen gleichsam in Büscheln. Nicht wenige zeitigen~ %en Achseln starke Knospe», welche im nächsten Frühling andere Nadelbüschel bilden.^Ese Sproffe halten sich bis zu 30 Jahren, immer neue Blätter bringend. Die Zapfen erreichenJf Länge von 1 y 2 Zoll. Die ziemlich dünnen länglichrunden Schuppen haben durchaus keinen(Mist an der Spitze. An ihrem Grunde findet man die verwelkten Deckblätter in der Regel er-sten. Die zwei kleinen Samen haben Flügel, welche abgestumpft und verschoben dreieckig sind.
Flügel sind etwa zweimal so lang wie der Körper des Samens selbst. In der Jugend sind^ Deckblätter des Zapfens prächtig karminroth, bisweilen mit einem feinen bläulichen DuftKleist. Bereits im ersten Spätherbst treten sie in die Reife, allein sie bleiben geschlossen amk>ume. Im Frühjahr spreizen sich die Schuppen auf, die Samen werden ausgestreut, die^bsen selbst aber bleiben noch mehrere Jahre am Baum. Zur Samengewinnung sammelt mane ! e Zapfen mitten im Winter. Die Ofendarre ist aber oft sehr gefährlich, indem leicht durch Harzwe Verharzung der ganzen Schuppen stattfindet, in Folge deren der Zapfen sich nie wiederMet. Daher ist es gerathen, sich der Sonnendarre zu bedienen. Einige brechen Zweige mit^bfeu und hängen sie an Leinen auf. Der Scheffel Lärchenzapfen gibt 8% Pfd. geflügelte,j. ungeflügelte Samen. Das Pfund frischen Samens enthält 90—95000 Samenkörner.3 berliner Scheffel Flügelsamen wiegt 20 Pfd., derselbe ungeflügelten (abgeflügelten) Samens58 Pfd. Wenn man den Samen sorglich aufbewahrt, behält er 3—4 Jahre seine Keim-Nicht zu vergessen ist, daß Bäumchen unter 15 Jahren sterilen Samen liefern. Aeltereäume bringen zwar jedes Jahr viele Zapfen, allein der bei uns gezogene Same ist so schlecht,6 ^ en Mehr, meist weniger als 10—15 Proc. keimfähig sind. Die männlichen Blutenständee fernen ebenfalls sehr zeitig im Jahre seitlich an dem vorjährigen Triebe. Ehe sie aufgebrochen. 7 ist ihre Unterscheidung von Blattkuospen kaum durchführbar. Die Staubbeutel sind kurzmelt und tragen ein kleines Spitzchen auf ihrem Scheitel. Der Blütenstaub ist sehr oft zwei-^* 3 - Der starke Wurzelstock hat mehrere schräg eindringende Seitenwurzeln. Die Pfahlwurzelbald zurück. Die Heimat der Lärche ist in den Karpaten, den Alpen und den Hochalpen derM>phinö zu suchen. Sie geht bis 6000 Fuß über die Meeresoberfläche. Seit 80 Jahren ist