Leistcnkanal
Lemnaccen
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^ le bilden Negerinnen machten Gewänder daraus. Wir bilden in */ 3 natürlicher Größe einenoweig unter a ab; b ist eine durchschnittene Blüte, 2*4 mal vergrößert, c eine Frucht im Ouer-urchschuitt, zweimal vergrößert, d eine verkleinerte Negerpeitsche. Die Größe derselben warstark variabel, und man kann eine solche im technischen Museum zu Kew sehen.Leistcnkanal. Dicht an der Schcnkelbeuge oder Leiste, d. i. der Furche, welche die GrenzeMischen Bauch und Oberschenkel bildet, wird die Bauchwand von einem etwa 1—2 Zoll langenj.&nal durchbohrt, dessen äußere Oessnung, verdeckt von der Haut, nahe der Mittellinie des BauchsMl, während die innere, in die Bauchhöhle führende Oessnung weiter nach der Seite hin undA°- er gelegen ist, sodaß also der Kanal in schräger Richtung die Bauchwand durchsetzt. Dieser.^nal ist gesunderwcise nur von einem runden Strange ausgefüllt, während er krankhaftcrweise°u den Weg bildet, den Theile der Baucheingeweide, besonders des Darms, nehmen, wenn sieäter Bildung eines sogenannten Bruchs die Bauchhöhle verlassen. Solche Brüche nennt manUnterschiede von den übrigen (s. Bruch) Leistenbrüche. Entweder treten diese Brüche zunächsturch j,j e innere Oessnung des Leistenkanals, drängen weiterhin durch den ganzen Kanal hindurchgelangen endlich durch die äußere Oessnung desselben unter die Haut, oder sie dringen directdich tzjg Äußere Oessnung des Leistenkanals, indem sie den hinter derselben gelegenen Theil derauchmanv vor sich herdrängen; letztere Brüche liegen dann also nicht im Leistenkanale. Beisädern ist der Leistenkanal vcrhältnißmäßig weiter und auch viel kürzer, weil er die Bauchwandschräg, sondern mehr direct durchbohrt. Deshalb treten auch Leistenbrüche bei ihnen beson-häufig ein und zwar solche, die im Kanale selbst liegen. Da aber im Laufe des Wachsthums. ei Kanal enger wird und sich in die Länge zieht, so können solche Brüche, wenn sie fortwährend, Urch e in Bruchband sorgfältig zurückgehalten werden, vollständig wieder ausheilen. Bei Frauen, .^r Leistenkanal enger und länger als bei Männern, und dem entsprechend sind die Leistenbrücheei ihnen seltener.
^eilllllillg (Myodes). Sämmtliche Polargegenden werden von kurzen, dicken, breiten Wühl-?^usen bewohnt, die einen dicken Kopf, kurze Ohren, kurzen Schwanz und niedere Beine besitzen,!!“j Gänge unter der Erde und dem Schnee graben und durch einen eigenthümlichen Zahnbauvon den eigentlichen Mäusen unterscheiden. Sie leben von Knospen und Beeren, Wurzeln^ ® Stengeln, sind bissig und mutbig wie die Hamster, denen sie einigermaßen in der Färbung* bunt, gelb, weiß und braun gefleckten Pelzes gleichen, sammeln aber nicht ein, sondern gehen
den ganzen Winter hindurch nachNahrung aus. Sämmtliche Raub-tbiere des Festlandes, Hermeline,Zobel, Wiesel, Füchse, im Hungerauch Bielfraße, Bären und Wölfe,ja selbst die Hunde der Lappen sowiealle Raubvögel, Raben und Elsternleben auf Kosten dieser Polarrattcu,die sich in günstigen Jabren so un-gemein vermehren, daß sie in unge-,heuern Scharen wandern und invermodernden Leiber die Luft verpesten. Ueber den not-.
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Der LeittMliig.
auftreten, daß die
»^Aischen Lemming namentlich (M.Leirmms), der in den europäischen Pvlargegendeu bis zumheißen Meere wobnt, baben frübere Autoren die lächerlichsten Fabeln verbreitet^ daß er inKif ten Dcm Himmel falle, stets in gerader Linie wandere, durch Hügel sich durchfresse, und ähn-jt e Schnurren, die alle durch die fabelhafte Vermehrung dieser Mäuse^n günstigen Jahren ent-r^^bn sind, die man aber ebenso gut auch von unserer gewöhnlichen Feldmaus erzählen könnte.
s°iche Scharen auch Flüsse und enge Buchten oder Fjorde übersetzen können, ist Thatsache,Ehrend andererseits der Umstand, daß der Lemming auf solchen Inseln fehlt, die, wieJan-Mayen,im Meere liegen, beweist, daß er nicht, wie Füchse und Bären, mit dem Treibeise wandert.Sibirien und dem polaren Amerika lebt ein ähnlicher Lemming (M. hudsonicus), der imln ter ganz weiß wird.
ist ^kmnacccn. Eine kleine monokotyle Pflanzenfamilie, welche den Aroideen zunächst zu stellenst'^Sie besteht aus fast flachen oder bikonvexen Stengelgliedern, mit oder ohne Wurzeln. Die Blütenn,-,?^^äusig und in einer dünnen, häutigen, einblätterigen Scheide vereinigt, welche sich unregel-mg zweiklappig öffnet. Eine Blütenhülle fehlt. Der männlichen Blüten sind eine oder zwei,Zwar bestehend aus je einem hypogynen Staubgefäße. Die Fäden sind fähig und ungleich,
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