Linsen
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außen kommenden Lichtstrahlen, so gewinnen gewisse Punkte, die in optischer Beziehung zurEse gehören, eine Bedeutung. Man erkennt nun aus der Zeichnung, daß der Mittelpunkt derÄäche abc in r und der der Fläche aV c in r ; liegt. Alle von diesem Punkte nach der zugehv-^gen Kugelfläche gezogenen Linien sind demnach Radien, d. h. sie stehen senkrecht auf der Kugel-aäche. Die Linie, welche die beiden Kugelmittelpunkte r und r' verbindet, nennt man die Axe* et Linse. Wenn nun ein Strahl äl, welcher parallel mit der Axe geht, die Linse in 1 trifft, sodas zu I gehörige Einfallsloth rt. Der Strahl äl muß sich daher während seines Durchgangsdurch s»^ e hem Einsallslothe rl nähern, daher verfolgt er den Lauf li und trifft die zweite^ugelfläche in i. Das zu diesem Punkte gehörige Einfallsloth ist r'i, und da nach dem obigender Strabl bei seinem Austritt aus der Linse sich vom Einfallslothe entfernen muß, so
r'
Fig. 1.
er den Weg if. Alle Strahlen nun, welche parallel mit der Axe die Linse treffen und• T 51 zu weit seitlich auffallen, vereinigen sich hinter der Linse in dem Punkte f und geben einenbeleuchteten Punkt. Der Punkt f wird dem entsprechend der Brennpunkt genannt,mathematische Betrachtung zeigt, daß der Brennpunkt f gerade in der Mitte zwischen r und bd. h. jm halben Durchmeffer der Linse. Dies gilt aber nur von parallel ausfallenden Strahlen,str^ bon solchen, welche aus sehr großer Entfernung die Linse treffen, z. B. von den Sonnen-fi(h ■ " Strahlen, welche mit der Axe einen merklichen Winkel bilden, vereinigen
111 einem Punkte, der weiter von der Linse ab gelegen ist. Denkt man sich also einen leuchtendenbgenstand, z. B. die Flamme eines Lichts, erst in sehr großer Entfernung von der Linse auf-
^ bllt, so mird eine kleine Lichtslamme sich ziemlich genau im Brennpunkte abbilden. Je mehrl^.^er das Licht der Linse nähert, desto mehr entfernt sich das Bild von der Linse, anfangsbet ""chher immer schneller und schneller. Dies geht so lange fort, bis die Flamme den auf^tr Seite der Linse gelegenen Brennpunkt f erreicht hat. In diesem Falle treten diee . n alle parallel aus der Linse heraus, vereinigen sich also nie. Wenn endlich die Flamme• 6 noc f) näher rückt, so werden die austretenden Strahlen divergent und können sich eben-es vhlater der Linse vereinigen. Von einem Brennpunkte ist also nur so lange die Rede,Äq n ^ichtguelle außerhalb des Brennpunkts, der auf der andern Seite liegt, sich befindet.
~9ibt ein anschauliches Bild von dem Gange der Lichtstrahlen, welche von einem Punkte o'»^hen. Dieselben treffen sich in a'.
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