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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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276
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276 Lobeliaceen Locomotive

srostsrei, im Sommer aber hält sie sich gut im Freien. Sie fordert einen lehmigen Boden, ^man etwas Sand beimengt. Man vermehrt sie durch die Nebenschosse des Wurzelstocks. »sehr verwandte L. fulgeijs W. aus Mexico hat dünnbehaarte Stengel. L. longiflor» •wird nur einen Fuh hoch. Die Blätter sind eilanzcttlich, doppelt gesägt und auf der Unlerie>fein behaart. Die Blüten sind fast sitzend und tragen eine feinbehaarte weiße Blume. Diese a ^den Antillen einheimische Art wirkt so stark, daß der Milchsaft äußerlich Entzündungen hervor-ruft. In sehr kleiner Gabe braucht man sie nichtsdestoweniger als ein starkes Purgirnsitte -Siphocampylus Caoutchouc G. Don. ist ein mit Lobelia verwandter Baun: Ecuadors mitbraunen Blumen. Man gewinnt aus seinem Milchsaft das Kautschuk von Quito. Wireinen englischen Gartenblendling, L. Lowii, in 1 j 3 natürlicher Größe ab, und zwar die Spitze te "Stengels und ein Wurzelblatt, zur rechten Hand eine Blüte in natürlicher Größe. . f

Lolieliacccn. Eine natürliche Pflanzenfamilie der epigynen Gamopetalen. Es sind ew'jährige oder ausdauernde ständige oder halbstrauchige Gewächse. Die Blätter stehen spira^^die wurzelständigen in Rosetten. Alle sind einfach, am Saum hin ganz, gesägt, selbst stove

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lappig. 'Die Blüten sind vollkommen, sehr selten durch Fehlschlagen eingeschlechtig, unreg

müßig. Sie stehen in end- oder achselständigen, ährigen, kopfigen Blütenständen. Der

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hat das Rohr mit dem Fruchtknoten verwachsen, welches selten über seinen Scheitel sich ausdefia^der Same ist fünfzähnig oder fünfspaltig, regelmäßig oder durch verschiedene Größe der 3®.unregelmäßig. Die Blume ist dem obern Kelchrohr eingefügt. Sehr selten ist sie fünfblütte^In der Regel ist sie ganz und mit einem zweilippigen Saum versehen. Die Sacunzipfcl 1*'^ungleich und in der Knospenlage klappig. Oft sind die Blumen über den Rücken hi>'.?„schlitzt. Die Unterlippe ist dreilappig, die Oberlippe natürlich demnach zweilappig. Staubgol^finden sich fünf, wechselständig mit den Saumzipfeln, vermöge eines Ringes der Blumegefügt, erst am Gipfel des Fruchtknotens. Die Staubfäden sind zusammengeneigt i» ?Art Walze. Die nach innen der Läng» nach aufspringenden zweifächerigen Staubbeutel tzin eine Walze verklebt, die häufig an der Spitze gekrümmt und mit einem Papillenschopse 0mit Borsten oder Dolchspitzen versehen ist. Der unterständige oder halb oberständige Fruckstknv^ist aus zwei oder drei Fruchtblättern zusammengesetzt. Bald ist er einfächerig, bald durch v ^ständigen Einschlag der Fruchtblätter zwei- bis drcifächerig und mit innenwinkelständigen 2 aN>eträgern versehen. Die sehr zahlreichen Samenknospen sind anatrop. Der einfache ©risset tflselten über das Rohr der Staubbeutel hervor. Die Narbe ist meist ausgerandet, zweilappigmit einem Papillenringc so versehen wie jene der Cynarocephalen unter den Korbblütler». "...trockene oder fleischige Kapsel oder Beerenfrucht springt gar nicht oder auf verschiedeneauf. Selten löst sich ein Deckel, sonst aber springen die Wände entweder an der Spitze oder ‘ganzen Länge nach auf. Die sehr zahlreichen Samen haben einen geraden, rechtkeimigenling in: Eiweiß. Die Familie theilt man ein in Clintoniaceae, Lobelieae, Delisseae. .steht den Campanulaceen zunächst und unterscheidet sich wesentlichst durch die unrcgelmäp'Blume. Die Arten finden sich zwar über den ganzen Erdball, allein nur eine ist wirklich nor^!'die schöne Lobelia Doi-tmanna. Am Cap, in den Vereinigten Staaten, in Mexico, auf den® a «wichinscln sind sie besonders zahlreich. Sie enthalten einen scharfen, selbst narkotischen Mi^^ .

Lokomotive. Die Anwendung der Dampfkraft zur Fortbewegung der Wagen ist eine Ergdüng unsers Jahrhunderts. Obwol es uns heute sehr nahe zu liegen scheint, diese Kraft, »am (man einmal ihre großartigen Leistungen kennen gelernt hatte, nicht blos zum Betriebe stehe' c jeÄrbeitsmaschinen, sondern auch zur Fortbewegung von Lasten anzuwenden, so gehörte t0 g,,,"ganze Thatkraft eines Mannes dazu, um die vielen Hindernisie zu überwinden, welche derführung dieser nützlichen Maschine, zum Theil geflissentlich, in den Weg gelegt wurden. Wirden am Schluß dieses Artikels, nachdem wir die einzelnen Theile der Locomotive und da-sammenwirken derselben kennen gelernt haben, auf die interessante Geschichte dieser Maietwas näher eingehen. (e tt,

In den Art. Dampfmaschine und Dampfkesiel sind alle diejenigen Vorbegriffe erlawelche zum Verständniß des hier zu Erörternden unbedingt nothwendig sind. Wir müsst'N^^halb auf diese beiden Artikel nothwendig verweisen. Die Locomotive ist eine Hochdruckwab,ohne Condensatio::, wenigstens ohne Condensatio:: zu demjenigen Zweck, zu welchen: b’ 1, ^bei den Watt'schcn Dampfmaschinen Anwendung findet. Die enormen Kraftleistungen,von der Locomotive verlangt werden, machen es nöthig, mit hochgespanntem Dampfe zu ar '^ { ,Jeder einzelne Theil bei dieser Maschine ist darauf berechnet, daß er möglichst compendu^^,,arbeitet und möglichst danach eingerichtet sei, um in der geringsten Zeit die größte Meng