Nabel und Nabelstrang 62 k
Staubgefäße sind zahllos. Ein Griffel mit einfacher Narbe. Der Fruchtknoten zwei-, drei-,
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^ n tnerfächerig mit je zwei bis mehreren Samenknospen in jedem Fache. M. communis L.,e Ilnneine Myrte, ist ein Baum oder Strauch mit spitz -eilanzettiichen, glänzenden, vberjeits
dunklern Blättern, welche stark punktirt sind. Die zwei sehr
Nebenblätter fallen zeitig ab. Die Blütenstiele sindig und achselständig. Die Kelchabschnitte sind länglich-oncav, länger als der Kelch. Die rundlichen Blumen-sind concav und länger als jene. Die kugelige oderge Beere ist genadelt und schwarzblau. Die Heimat
andere
^tNeine Mhrie (Myrtus communis).
t u tf ist das ganze mittelländische Gebiet. An vielen Orten wird
'[ die Myrte mit als Brennholz verwendet, während sie bei
1 uns ihre Zweige liefern muß, um den Brautkranz herzustel-
MMÄW len, das Attribut der' Jungfräulichkeit. Neuerlich haben
freilich reiche Bräute die myrtenblätterige Orange, weiltheuerer, vorgezogen. Wesentlich diesem Gebrauch dankt esdie Myrte, daß sie allgemein verbreitetes Culturgewächs beiuns ist. Man hat von ihr in Gärten eine kleinblätterigeForm, solche mit schmallanzettlichen Blättern u. s. f. Aus' Samen geben diese aber die Stammform oder gar wiederandere Abarten. In Gärten hat man auch noch solche mitgefüllter Blüte und solche mit gescheckten Blättern. Siebrauchen fette, dicke, mit etwas Sand gemengte Erde. ImSommer muß man sie fleißig, im Winter spärlich begießen.Sie wachsen meist sehr gut aus Stecklingen, die man unterGlasglocken in Sandbeete steckt. Man hält sie im Winterrecht luftig, im Sommer stellt man sie ins Freie. Die Myrte
geringer Wärme, 6—8°,
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^ .;“ n 9t öfteres Umpflanzen. Wir bilden unter n einen blühenden Zweig in y 3 natürlicher°Be ni,, -u :r* vergrößertes Staubgefäß, c eine Frucht in natürlicher Größe, ä ein
"ml vergrößerter Same.
n ^tllbel lind Nabelstrang. Der Nabel ist die durch das ganze Leben sichtbare Narbe,nach der Ablösung des Nabclstranges am Neugeborenen zurückbleibt. Er stellt eine runde„9° Erhebung oder Vertiefung dar. Bei Kindern weniger fest, wird er leicht der Sitz einesgenannten Nabelbruchs, d. h. die vordrängenden Därme dehnen die Haut des noch nicht völligerschlossenen Nabels aus und drängen sie in Form einer Geschwulst empor. Solche NabelbrücheKinder sind jedoch meist heilbar. Man umwickelt eine kleine runde Metallplatte, welcheist als der Umfang der Bruchgeschwulst, z. B. bei kleinen Brüchen einen Kupferdreiern , Heftpflaster so, daß die klebende Seite außen zu liegen kommt. Diese fest anhaftende Plattejüan nun, nachdem die Geschwulst behutsam zurückgedrängt ist, auf den Nabel fest auf undj,. rmgt six ^och außerdem durch eine um den Leib gelegte feste Binde. Läßt man solchen Ver-^ . (unter passender Erneuerung, so oft er sich verschoben hat) hinreichend lange liegen, so heilt9lam, aber fast immer der Nabel wieder fest zusammen,jjj . Nabel hängt innen durch zwei Bänder mit der Harnblase und mit der Leber zusammen,§J e Zünder sind Reste von Gefäßen, welche vor der Geburt eine wichtige Rolle gespielt haben,so» e lstrang nämlich, ein gewundener Strang, der das Kind im Mutterleibe mit derSeto" ailn * en Pimenta verbindet, enthält in einer sulzigen Grundsubstanz drei, spiralig umeinanderäui a Unbene Blutgefäße, deren Fortsetzungen in der Leibeshöhle nach der Geburt zu jenen Bändernbj e ^dienschrumpfen. Beim noch ungeborenen Kinde laufen zwei Schlagadern an der Harnblase,bis an den Nabel heranreicht, empor zum Nabel und treten durch denselben in den^sträng, an welchem man während der Geburt ihr deutliches Pulsiren fühlen kann. Durch
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"»d Familie» - Lexikon. V.
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