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3 5 ei ' "chd' und dies um so mehr, da allermeist schwächliche, also ohnehin blutarme und Kinderdaniederliegender Ernährung von diesem Uebel befallen werden. Das ausfließende Blut^odjrotf) und sehr wenig gerinnbar, worin zum großen Theil die Schwierigkeit der Blut-st beruhti es zeigt ungefähr dieselben Eigenschaften wie das bei der Bluterkrankheit (s. d.)
in h . te , tenbe .' und es scheint auch in der That ein ähnlicher Zustand der ganzen Konstitution wied ... le l et den Nabelblutungen vorhanden zu sein. Den eigentlichen Grund dieser gefährlichenBl j ? Ebunt man nicht, wenn man ihn nicht allein in die auffällig veränderte Beschaffenheit des
les setzen will.
ben, gewaltsames Abreißen oder Abstoßen deS Nabelschnurrestes (im Bade, beim Reinigen,
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^Elegenheitsursachen zum Ausbnrch der Blutung können Insulte des Nabels
tieff be§ Endes u. s. w.), Vernachlässigungen der Pflege des Nabels in dem Verbändeiorlw"' 811 f e1 * teS Anlegen von zu schmalen Binden u. s. w. Es sind also diese Schädlichkeitenci 9 Wttg zu meiden und bei der geringsten Spur von Blut, die sich am Nabel zeigt, unverzüglichstbeb 8U holen und nicht mit Hausmittelchen zu operiren oder das Kind einer Hebammen-»iit anzuvertrauen. Für den Augenblick kann der von dem Blute abgetrocknete Nabel
^ Alaun -, Kolophoniumpulver bedeckt und darüber ein Stück unsalpeterisirter Feuerschwammh ^ ein flach zugeschnittenes Stück recht trockenen und feinen Waschschwamms mit Hülfe der ge-^.^^lichen Bauchbinde befestigt werden. Man löse diesen Verband ja nicht etwa, wenn dielt j ltlm 9 « u stehen scheint, sondern überlasse dies sowie die weiter einzuschlagenden Maßregeln demherbeigerufenen Arzt.
st. Nachdruck ist die auf mechanischem Wege widerrechtlich vorgenommene Vervielfältigung^ .^ber Geistesproducte, welche ebensowol in Schrift- wie in Kunstwerken bestehen können. So-d.e> geistige Eigenthum (s. Literarisches Eigenthum) sich Bahn gebrochen und in die Reihesen ^Eswirthschaftlich bedeutsamen Gegenstände gedrängt hatte, da wurde das Bedürfniß fühlbar,^ ltigenthum auch durch einen rechtlichen Schutz garantirt zu sehen. Ebenso wie der Land-^ n " bas Feld, welches er durch seine Arbeit und Mühe fruchttragend gemacht hat, ausschließlich- "Rprucht, so muß auch der Gelehrte unumschränkter Gebieter über das Feld der Wissenschaft' welches er durch Ideen befruchtet. Die letztem können zwar als solche nicht widerrechtlichi>erf^ en lDerben ' allein dann tragen sie auch für den Erzeuger keinen materiellen Nutzen, weil^ nitr der Anwendung, Mittheilung und Verbreitung geistiger Producte zusammen-sobald dieselben aber in die Erscheinung treten, sind sie auch viel leichter der Ausnutzung%lh-^ a ^~ körperliche Sachen, deren Entziehung auf einfachere Weise vorgebeugt werden kann.
lmb mit großem Zeitaufwande ist oft ein Werk ausgearbeitet und durch Druck demfoß 1Uln Länglich gemacht. Einem andern würde es nun keine geistige Anstrengung verur-er^' dienn er das Werk durch anderweiten Abdruck vervielfältigt und mit deren Verkauf Geldleuchtet ein, daß ein solches Gebaren eine Ungerechtigkeit enthält, denn nicht dasdnd Drucken eines Werks und der hierbei zu bestreikende Aufwand erscheinen als dasOchste, da sie nur Mittel zur Erreichung eines Zwecks sind. Die vorausgegangene geistigekUitz llct ’ on ist die Hauptsache, wiewol die mechanische und technische Herstellung einer Druckschrift^^öem alle Beachtung verdient. Deshalb erstreckt sich auch das Eigenthum des Verfaffersu/. ouf die einzelnen Druckexemplare, die vielmehr dem Verleger eigenthümlich gehören. Diesertoel* ' n der Regel mit dem Verfasser einen Contract (sogenannten Berlagscontract) ab, ins)(^w unter andern auch die Anzahl der zu druckenden Exemplare festgesetzt zu werden pflegt.nJ bie Exemplare, welche der Verleger über die vorgeschriebene Anzahl zum Zwecke des VertriebsWas frügen läßt, gehören zu den widerrechtlich auf mechanischem Wege vervielfältigten Exem-->uf "^che demnach als Nachdruck anzusehen sind. Mit dieser Bezeichnung ist jedoch nicht derMn W i en Druckschriften zu lesende Vorbehalt des Nachdrucks und Uebersetzungsrechts zu verwech-ge ‘ In diesem Sinne bedeutet Nachdruck die mit Genehmigung des Autors nachträglich vor-Vermehrung der Druckexemplare auf dem einfachen Wege des Drückens, Mit dem«esjg?"'f^en Nachbilden und Vervielfältigen hängt das Uebersetzen zusammen. Auch dies ist nicht• ba e§ öoch nur immer eine formelle Umgestaltung der vorhandenen Idee ist, obwol auch^"^rsetzer als solchem geistige Fähigkeiten innewohuen. ^ Er schafft jedoch geistig nichts Neues,jcf) et * e Idee, in welcher das geistige Eigenthum bestcht, bleibt dieselbe, gleichviel, ob sie in deut-bet Un° ei ' f"""^ösischer Sprache dargestellt und sinnlich wahrnehmbar gemacht wird. Die Verän-m C ( 3 bet Form wird auch noch in der Weise bewirkt, daß ein literarisches Erzeugniß Verftüm-^erh EU"hrt und mit einzelnen andern Zusätzen versehen wird. Damit jedoch ein Geistesproduct"Uflt Gegenstand des Nachdruckvergehens werden kann, wird im einzelnen Folgendes voraus-
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