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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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Nagel

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tyäs ' ^öOO Schloßnägel, 5—600 große Bretnägel. Versuche, die Handarbeit durch Maschinen-Stü» r 1 5U . ei 5 e ^ en ' ä* sl ^ e Operationen einer Schneidmaschine zu übertragen oder bei großenhak " ^bnigstens die Schäfte durch Walzen herzustellen, sind vielfach mit Erfolg gemacht worden,^er das alte Verfahren nicht verdrängen können,toal -Mittlere und kleine Nagel werden jetzt meist auf Maschinen geschnitten. Man schneidet ge-i>nm b ^»platten, denen man ein möglichst faseriges Gefüge dadurch gegeben hat, daß man sieer in derselben Richtung zwischen den Walzen durchgehen ließ, senkrecht auf die Richtung derentlud" gkeichbreite Streifen von einer Breite, welche der Länge der darzustellenden Nägelsorte»°n K ^ ertheilt diese mittels einer durch Wasser oder Dampf bewegten Schere in dünne Keileq e j,. ( er ^° lnt Nagelschaftes und versieht diese, nachdem sie in einem Flammenofen schwach'obe unb dadurch etwas erweicht sind, durch Hämmern im Nageleisen oder durch ein Stoß-SbiV datltoert mit bent nöthigen Kopfe. Nachtheile der Maschinennägel sind der Mangel einervex, an deren Stelle immer eine Schneide auftritt, und die rauhen und unregelmäßigen Kanten,Und ber . en bie ^gel zwar fester im Holze haften, aber sich auch schwerer eintreiben lassensg t «eint Einschlagen leicht krumm biegen; ein Vorzug ist die größere Billigkeit, da man wenigersnnmaterial braucht und einen geringern Verlust durch Abbrand (Verbrennen des Eisens beimlll H erleidet.

f( - ® u ts c iferne Nägel fertigt man besonders in England durch Sandguß in zweitheiligen Form-stein uach dem Erkalten sehr spröden Nägel werden durch Glühen zwischen Blut-

»>it b "^^r erweicht und dann in einer sich drehenden Tonne mit Sand gescheuert, häufig auchhen Schwefelsäure gebeizt und verzinnt. Kupfer-, Bronze - und Messinguügel wer-

h.,, ^vnfalls meist durch Guß hergestellt, Ziuknägel aus gewalzten oder gezogenen Zinkstäbchen0 aüsgeschmjgpbt.

t>uckDrahtstifte,deren Gebrauch immermehr zunimmt, werden durch Handarbeit, neuerdingsW ' e - r ^rtheilhaft auf Maschinen dargestellt. Als Material dient meist hartgezogener Eisen-stch?' ^'Evner Messing - und Kupferdraht. Man schneidet denselben in 2—3 Fuß lange Stücke,e t dieselben gerade, schleift an einem schnell rotirenden trockenen Schleifsteine oder am Spitz-3eff e '.-* ner cylindrischen Scheibe aus Schmiedeeisen, deren Umfang mit einem Stahlringe um-e ’ ne kegelförmige Spitze an, schneidet mittels einer starken Schere in der nöthigen Ent-»cih?'^ unb W rt 1° f ort * Besser als die kegelförmigen Spitzen sind die durch Pressen zwischender 4 tllen decken erzeugten scharfkantigen von der Form einer vierseitigen Pyramide. Die Köpfed^r^^htstiste sind meist wenig breiter als der Schaft, in der Regel flach oder convex, seltenerlc eni ’ b ' nnc ^ un * en W verjüngende Kegel. Da man die Drahtstifte häufig zur Befestigung^^^ischer Gegenstände, wie Leder, braucht, so gibt man zur Erhöhung der Adhäsion dem. "e gem e j n jg e hervorragende Querstreifen; die zum Beschlagen der Schuhe dienendend^^^kennägel sind' bis zur Spitze mit denselben versehen. Die Drahtstiftmaschinen, auf! ä'tmliä) complicirte Einrichtung nicht näher eingegangen werden kann, verrichten das Ab-Zuspitzen und Anköpfen in unmittelbarer Folge. Die beiden ersten Operationen werdendut? stählerne Prcßbacken, welche eine vierseitige Spitze erzeugen, ausgeführt, das Anköpfen“j den Schlag eines Hammers oder den Druck eines Stempels auf den in einer Zange fest»m nen Stift. Besondere Arten der Drahtstifte sind außer den mit den .eigentlichen Nägeln in^Benennung übereinstimmenden die drei- und vierkantigen, welche aus ebensolchemlittf ^'fertigt werden; die Schuhnägel, dicke runde, ^Zoll lange Stifte mit breiten halb-z^vrnsigen Köpfen; die %—V 2 Zoll langen kopflosen Absatzstifte; die ebenfalls kopflosen,ich? Aufspannen der Drahtsaiten dienenden Klavierstiste. (Karmarsch.) DaS regelrechte Ein-Mef ber Nägel und Drahtstifte erfordert immerhin einige Uebung; nur zu leicht krümmen sichi»c( h’ ober gerathen in eine falsche Richtung. Bei langen und starken Nägeln erleichtert man■«, r Arbeit durch Vorbohren des Nagellochs, welches auch dann nothwendig wird, wenn einitzie J: 11 , des parallelfaserigen Holzes durch den dicken keilförnrigen Nagelschaft zu befürchten ist.vex des Bohrlochs darf indeß höchstens 2 / 3 vom Querschnitt des Nagels betragen, damitisiej. ^'licität des Holzes noch etwas zu thun übrig bleibt. Schwaches Befeuchten des Nagels^lte^ ^.das Eintreiben und trägt durch die allmählich sich bildende dünne Oxydschicht zum Fest-iti^ ? be '- Holznagel fertigt man zuweilen von der Form der Eisennägel, aber ohne Kopf,8estee "Utzt sie dann meist zum Nageln von Leder, wie die Holzzwecken, welche die Sohlen gena-6 ^ et festhalten. Anderer Art sind die großen Holznägel, wie sie z. B. beim Bau hölzerner^ Anwendung finden. Man spaltet die Nagel aus Klötzen von trockenem, astfreiem undwserigem Holze, haut sie achteckig und spitzt sie an einem Ende ein wenig zu. Die beiden