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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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753
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^er Ohrwurm (Forficulaauricularia).

Ohrwurm Oelbaum 753

5e n tn1i d Äir,l 3<; S e L l 9e6auter St ^ arde mt ' ^chst wahrscheinlich mit den Nerven-ausmlks.» ? ^ 9 ,t ‘^ en imb rtette, ^ t ba * u bienen ' bie Empfindungen der einzelnen TöneÄ V 1 “ 11 "'Uß annehmen, daß jeder einzelne dieser Apparate für einen besonn ngleichsam gestimmt und daher für denselben besonders empfindlich ist "

>°öhMch?Ar?^^^^iu^ Ohrgrübler (b'orLoula) Ein allgemein bekanntes Insekt, dessen ge-

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J^an s,e ohne Gefahr berühren kann. An dem kurzen Halsschilde fLm T” | U Jonnen '

'$e Flügeldecken, unter welchen die eigentlichen Flelnel die so tll r öldei kurze, rocklchosähn->'»- ,ges-l,.t send, dns ,n.» ,-nm iegreis. weswP« 2 ,»'° '°

«g. sch-rs- zrei,-»g-» und I»r,e l-de»,°r>eig- »f,lf>ä*r &3S®?ben Hinterleib in die Höhe und suchen zu kneipen. ' ’ Brummen sie

Es ist ein nächtliches Insekt, das tags über fi* imw to*

Ritzen, unter Steinen, in Blumenkelchen und Blattscheide/verb^hält und nachts seinem Fraße nachgeht, der aus allen Arten füfeXweicher Früchte, Pflaumen, Pfirsichen, Aprikosen, aus halbreifen nömsüßen Samen, wie Welschkor,-, Erbsen, aus saftigen B umenblätt rnbesonders von Nelken, Dahlien u. s. w. besteht. Sie si-°d de^ha barge Gcrrtcnverwüster, die man indessen leicht fängt, indem man, hohle Körper, wie Schweins- und Schafklauen, Stengel von Sonnen-

mmen und Topinambus, deren Mark man ausgestoßen hat, an die gefährdeten Pflanzen bäuü,/rr»r sich dann dsr Ohrwurm bei'Tage verkriecht. 9 '

Seinen Namen hat er erhalten, weil er der Volksfage nach dem Menschen ins Ohr kriechenud das Hirn ausftessen soll. Ersteres mag wol schon Schlafenden begegnet sein, indem der^ yrwurm das warme trockene Ohr ebenso wie ein anderes Versteck aufsuchte, und das Krabbeln.Trommelfell mag dann sehr unangenehm sein: man tobtet indeß jedes in das Ohr gekrochene^n,ekt leicht, indem man das Ohr mit Oel füllt oder einen Baumwvllpfropf mit einigen Tropfenbefeuchtet hineinschiebt.

©nim e t)nillu * Die Gattung Olea T. bildet den Typus der natürlichen Familie der OleaceenadiMtv 6 der Oleineen. Sie besteht aus Sträuchern und Bäumen mit immergrünem Laube undförn; nb ' 3en Straußrispen Heller Blüten. Der Kelch hat vier Zähne. Die Blume ist rad-r«a/' 9 viertheiligem Saum versehen. Das Rohr ist ganz kurz. Die zwei Staubgefäße

»ack 'Die ölig-fleischige Steinfrucht hat ein hartes, zweifächeriges Kerngehäus, dessen einesAan fehl schlägt. 0. europaea L. ist der gemeine Oelbaum, ein Gewächs, von dem

^ Uch sehr häufig bei uns eine ganz falsche Vorstellung macht, indem man ihm den poetischenri»d"^ ^rleiht, welcher ihm in Wirklichkeit abgeht. Er ist ein starrer, geradstämmiger, grau- 'e c e ! 9er Baum mit nnbewehrten Zweigen, welche eine mäßige Krone bilden. Die Höhe, welcheZ^^icht, ist zwar zu 40 Fuß angegeben, allein die meisten Bäume haben nur etwa 25. Diem die jüngsten, sind eigenthümlich weißgrau von metallglänzenden Schüppchen.

hxs, Blätter sind gestielt, lanzcttlich, spitz, oberseits dunkel und schmuziggrün, unterseits weißDie Ränder sind meist umgebogen. Es scheint, daß sie auch unterseits rostbraun^ °Mmen, meistens findet man sie so bei abyssinischeu und kaspischen Exemplaren, und eine°t>va der Farbe im trockenen Zustande ist kaum anzunehmen. Die Blütensträuße sind

b 0n a bev Halste der Blätter gleichlang. Die Blume ist weiß. Die Steinfrucht hat die Länge>»elck '~' 1 - // ' z 3°^ unb 'st Ziemlich eiförmig. Ihre Farbe ist grün. Es gibt aber auch Abarten^ildw schwarze, röthliche, violette Früchte haben. So erscheint der Culturbaum. Der

b effe , 2 Oelbaum, oder besser wol Oelstrauch, ist dagegen ein sparriger, niedriger Strauck,

^rejch Dornen ausgehen. Während die Blätter jenes bis über 3 Zoll lang werden

Der^n^ 6e ‘ diesem kaum einen. Dabei sind die Blutenstände und Früchte um vieles kleine/zieht , ? aum f;at 'Erigens eine außerordentliche Leichtigkeit, sich einzubürgern, wo man ihn«hnlich^' 9 ^ scheint er die seltene Fähigkeit zu haben in seinen Urzustand oder doch in^is-n v»«'"^.»'^Ezu>chlagen. So findet man ihn als oben beschriebenes Gestrüpp an den'Pge„ ® >m ' um Lissabon. Es t|t demnach nicht möglich, nach dem

i \ wilden Vorkommen einen Rückschluß auf die ursprüngliche Heimat des Gewächses zu

Hang,

und Familien -Lexikon. V.

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