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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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760 Omelette Onze ct demi

oben spitz, mit orangefarbigem ölhaltigen Fleisch. Der Kern ist braun und hat zwei blinde undein offenes Loch. Diese Palme wächst an trockenen Stellen und hochgelegenen Wäldern der Pr^-vinzen Para und Rio-Negro, an den Flüssen Canuna, Mada, Madeira, Rio-Negro, Amazoua-.Sie ist fast stets mit Blüten und Früchten beladen. Letztere sind mit Oel erfüllt. Die Indiamessen das Fruchtfleisch. Man preßt auch das Oel zum Brennen in Lampen atä^Manteca ®Corozo aus. Wir bilden von der amerikanischen Oelpalme einen sehr stark verkleinerten Sauiab. Ein Alligator steigt neben ihm aus dem Wasser; a ist ein männlicher Blütenstand in leinScheide, in y i2i natürlicher Größe, b der Durchschnitt durch einen Zweig des Blutenstände«, >% natürlicher Größe, o eine männliche Blüte, l^mal vergrößert, cl ein einzelnes BlutemHüllblatt, viermal vergrößert, s ein Drittel des Staubgefäßkranzes, zweimal vergrößert, t tlweiblicher Blütenstand in V 10 natürlicher Größe, g eine reise Frucht in natürlicher Grop,b der Steinkern derselben in 1 j 3 natürlicher Größe, i derselbe im Durchschnitt und leer. _Omelette. Die Omelette unterscheidet sich vom gewöhnlichen Eierkuchen dadurch, daß' I'ganz ohne Mehl bereitet wird. Man quirlt 3--4 ganze Eier mit etwas Salz und einer hm eEierschale voll süßer Sahne gut durcheinander, thut sie in eine Pfanne, in welcher man 3—4 ~ cButter erhitzt hat, und läßt die Eier gleichmäßig in der Pfanne herumlaufen, während umletztere so weit vom Feuer entfernt hält, daß die Eier nicht anbrennen können. Ist dieganz trocken geworden, so rückt man die Omelette von der Pfanne los, rollt sie zusammengibt sie zu Spinat oder Hopfenkeimchen. — Omelette aux confitures. Man bäcktOmelette in der angegebenen Weise, bestreicht sie mit eingemachten Früchten, rollt sie dann aund gibt sie zur Tafel. —Omelette au citron. Man beträufelt die fertig gebackeneleite mit Citronensaft, bestreut sie mit Zucker und gibt sie rasch.zur Tafel. — Omelette » 'fines herbes. Man thut zu der nach Vorschrift bereiteten Eiermaffe etwas fein geschnittnSchnittlauch, oder gehackte Petersilie mit etwas Zwiebel, bäckt die Omelette, rollt sie zusamwgibt sie mit etwas Bratenbrühe auf eine Schüssel und benutzt sie als Hors d’oeuvre. , (OlM. Unter Onyx versteht man im allgemeinen jeden Achat oder Chalcedon,verschieden gefärbte Lagen zeigt, deren Farben (namentlich dunkelbraun oder schwärzlichmilchweiß) schön, scharf voneinander abgeschnitten sind und parallel mit der Oberfläche fSteins laufen. Derselbe stand schon im Alterthum in hohem Werthe und Plinius vergleiche ^in seinen Farbenzeichnungen mit dem menschlichen Fingernagel, auf welchen Vergleich si^'V.der griechische Name Onyx bezieht. Die griechischen Dichter knüpften an ihn folgende MbAmor habe der schlafenden Venus mit der Spitze eines Pfeils die Nagel abgeschnitten und swären in den Indus gefallen, die Parzen hätten aber diese Nägel himmlischer Herkunft, wC ^nicht untergehen dürften, gesammelt und in den Stein Onyx verwandelt. Man schneidet "ihm vorzüglich Cameen (s. d.) in der Art, daß die braune Schicht einen dunkeln Grund b" 'auf welchem sich der en relief gearbeitete weiße Kopf sehr gut ausnimmt. Im Alterthumnicht nur Gemmen, sondern auch verschiedene größere Gegenstände, wie Trinkbecher, Tostestücke, selbst Büsten daraus hergestellt. Im Palaste der Kleopatra, worin sie den Cäsar be^thete, bestand der Mosaikfußboden aus Achat, Onyx und andern edeln Steinarten undOnyxbüste der Livia aus dem Nachlaß Alexanders VII., sowie die des Pertinex ausbefinden sich noch gegenwärtig im Museum Campana zu Rom. In der neuesten Zeit W ^man den Onyx auch zu Jntaglien vorzüglich in Siegelringen, in der Weise, daß man den "staben, das Wappen u. s. w. durch die obere weiße Schicht hindurch in den dunkeln Grund 0^virt, sodaß ein dunkles vertieftes Bild in weißer, etwas erhabener Umgebung erscheint- ^Werth des Onyx, der Anfang dieses Jahrhunderts noch ein außerordentlich hoher war, Hut •„die künstliche Färbung der porösen Chalcedone (s. die Art. Achat und Chalcedon) inund Jdar so abgenommen, daß man einen Ringstein jetzt für 25— 30 Groschen erhält,früher ebenso viele Thaler kostete. tl >,!

Onze et dciui, ein dem Vingt et un ähnliches Hazardspiel, welches wegen der unterhalt ^

Variationen, die es bietet, als Gesellschaftsspiel dienen kann, wenn nicht zu hoch gespielt ,

Es gehört hierzu ein Bankier und beliebig viele Spieler. Der Bankier nimmt ein vollstäuWhistspiel oder, wenn die Gesellschaft groß ist, mehrere dergleichen, mischt und läßt abheben-Gesellschaft hat vorher ihre bestimmten Plätze eingenommen. Hierauf wird rechts herum Jder Mitspielenden ein Kartenblatt verdeckt gegeben. Der Bankier selbst nimmt ebenfallsDie Spieler sehen sich ihr Blatt an und setzen je nach der Wahrscheinlichkeit, mit der sim i»innen hoffen, mehr oder weniger. Die größere oder geringere Wahrscheinlichkeit wird f 1 ell ,der Erklärung des Spiels ergeben. Um allzu hohe Sätze und dadurch leicht herbeigeführte