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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Fünftes Capitel.

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gerade entgegen. Dem Weber wurde ein bestimmter Preis fürseine Arbeit gezahlt, die er mit eigenen Werkzeugen beschaffte.Wie bedeutend würde er nun seine Arbeit durch Hülfe von Ma«schinen haben verringern können, wozu er aber die Mittel niebesaß. In vielen andern Manufacturzweigen ist das Verfahrendurch Erfindungen der Handwerker sehr vereinfacht, die stets beidenen, für welche diese in Anwendung gebracht werden sollten,den bereiten Willen fanden, das dabei vorkommende Risiko zuübernehmen und den Erfindern bcizustehn, um die nothwendigenExperimente Lu machen, weil sie die Vortheile des Resultatstheilen würden. Die wichtigste Erfindung, die bei der Seiden-weberei gemacht worden, rührt von einem Figurenscidenweber beiseiner Arbeit her, und wären diese, wahrend dem Bestehen derLocalacten gemacht worden, so würde dieser, für SpitalfieldSwichtige Manufacturzweig gänzlich aufgegeben worden sein. DieWeber würden den Ankauf der Maschinen nicht haben bestrei-ten können, und die Manufacturisten würden sich, da sie immerdenselben Preis für die Arbeit zahlen mußten, nicht haben inKosten setzen wollen. Die Folge würde also in diesem Fallegewesen sein, daß die, außer dem Bereich der Localacte, aufdem Lande wohnenden Manufacturisten, mit den in ihrem Dien-ste stehenden Webern die Einrichtungen getroffen hätten, welchedie veränderten Umstände erforderten, dadurch die Londoner Manu-facturisten untergraben und die Geschäfte allein an sich gezogen ha-ben würde. Eine Thatsache hat bewiesen, daß dieses keine trüglicheund chimärische Ansicht ist, denn seit dem Widerruf der beschrän-kenden Verordnung, haben die Manufacturbesitzer auf eigeneKosten jetzt neuerfundene Maschinen, zum Gebrauch der arbei-tenden Weber, geliefert und mit denselben den davon resultiren-den Vortheil getheilt.

Während diese Acte in Kraft war, gab es, im Distriktvon SpitalfieldS, zwischen dem gesetzlich bestimmten Lohn undgänzlicher Arbeitslosigkeit keinen Mittelweg. Es scheint nicht,baß jemals der Arbeitslohn so hoch gewesen sei, daß es den We-bern möglich gewesen wäre, selbst wenn sie vollkommen beschäf-tigt gewesen wären, von ihrem Erwerb etwas zurück zu legen,und wäre dieses auch möglich gewesen, so würde die dem unge-bildeten Manne gewöhnlich eigenthümliche Sorglosigkeit, densel-ben abgehalten haben, diesen Vortheil aus den Umständen zuriehen; und es muß anschaulich besser sein, daß ein so beschaffe-ner Mann, der nichts Erspartes besitzt, in schlechten Zeiten selbst