Zweites Capitel.
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die Spindeln ordnen, nennen sie den Apparat, das Oval. DieseZwirnmühle ist nun, wegen ihrer Einfachheit, zur Beschreibunggewählt, (s. Fig. 9.) Sie enthalt dreizehn Spindeln, undvon diesen sind, um Verwirrung zu vermeiden, nur 6 auf demRiß dargestellt. Die übrigen befinden sich hinter denen, welcheMan sieht, geordnet. Auf jeder der Spindeln, gerade über derBobine, befindet sich ein Stück hartes Holz durch eine Pinneso befestigt, daß es sich mit der Spindel umdreht. An diesesHolz ist ein Draht ü (der Flieger genannt) angeheftet, welchesin der hier angedeuteten Form gebogen ist. An jedem äußer-sten Ende des Fliegers ist ein Auge befindlich; das niedrigerederselben befindet sich der Mitte der Bobine gegenüber, dasobere aber genau über dem Mittelpunkt derselben und wenigeZoll höher als die Mitte der Spindel. Der Faden der Bo-bine wird durch diese beiden Augen und noch durch ein drittesDrahtauge gefädelt, welches in dem Gestelle L befestigt ist.Dieser erhält vermittelst eines Gewindes oder eines beweglichenRapfens eine auf» und niedergehende, traversiccnde Bewegung.Er ist in einem Kammrade eingelassen, welches sich durch einGetriebe auf der perpendiculairen Achse L' dreht. Das Endeberselben wird durch eine Walze gehalten, damit die Bewegungleichter und gleichförmiger ist und die Faden mit Regelmäßig-st zum Haspel geleitet werden, in gleicher Weise wie der2eger auf die Bobinen wirkt bei der zuvor beschriebenen Ma-schine.
Durch das Gewinde 1? werden sodann die Spindelnb/rmittelst eines Rades in Bewegung gesetzt, welches durchou»n Zapfen am obern Ende mit der vertikalen Achse Ll in Ver-bindung steht. Diese hat an ihrem untern Ende ^ eine Trom-Al, um die langen Riemen oder Bänder «a aufzunehmen,seiest umgeben das ovale Gestell 6 und setzen alle SpindelnBewegung, indem sie durch die Walzen e^/er so zusammen-^fen, daß sie hinlänglich stark auf die Spindeln drücken und*lllen eine gleichmäßige Schnelligkeit geben.
. Es ist nun klar, daß jede Umdrehung der Spindel und^ Fliegers den, aus der Bobine sich abwindenden Faden cin-^ dreht. Ob die Seide fest oder lose gezwirnt wird, hängtder comparativen Schnelligkeit der Spindeln und Bobinenund dieses Verhältniß resultirt aus der relativen Gestalt desbin - ^ des Triebwerks, welches den Haspel und die Bo-"e in Bewegung setzt. Die Verschiedenheit der Fabrikate er-