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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Drittes Capitel.

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drei dieser Stöcke an; dann wird einer in die Abscheidung ein»geklemmt und nach seinem eigentlichen Standpunkt gezogen,während die Faden, durch einen Tretschamel (Fußtritt) in dieHöhe gehoben werden, und die andern zwei wieder diese Stelleeinnehmen, wenn der andere Trctschämel mit seinen Fäden steigt.Hicdurch wird der Lange nach, ein Fortschreiten der Faden desÄufzugs bewirkt, wodurch das Verwirren derselben verhütet wird.^ ist der Sitz des Webers, welcher mit seinen abgerundetenEcken aufgehängt und durch corrcspondirende Leisten mit demGestell verbunden ist; er richtet sich mit seiner Stellung nachder Bequemlichkeit des Webers, bei den verschiedenen Bewegun-gen, welche seine Arbeit fordert. Zwar muß er ausgehobenWerden, wenn der Weber seinen Platz einnimmt, oder aufsteht,doch kann dieses mit großer Leichtigkeit geschehen. Es mußbeim Weben eine ganz besondere Sorgfalt auf die gleiche An-spannung der Fäden verwendet werden, weil von dieser zum gro-ßen Theil die Vollkommenheit des Gewebes abhängt. Manbann sich einen Begriff von der erforderlichen Sorgsamkeit desAZebers in diesem Theile seiner Arbeit machen, wenn man be-denkt, daß ein Stück feinen Seidenzeugcs von 20 Zoll Breite,vft über 8000 Aufzugfaden hat, wovon jeder die richtige Lagehaben muß, wenn Verwirrung vermieden werden soll. In frü-hern Zeiten suchte man dieses dadurch zu erreichen, daß mand>e Fäden, ihrer ganzen Länge nach, auf freiem Felde ausspannte,Und diese Manier findet noch jetzt in China und bei den Ein-8-bornen Ostindiens statt. Es war eine bedeutende Verbesse-rung, als statt dieses mühseligen Verfahrens, ein Gestell er-müden wurde, worauf die Fäden aufgespannt und über Walzenr"ck- und vorwärts gewunden wurden. Jedoch war auch diese'"erhöbe noch sehr langsam und kostbar; auch erforderte sie°w fortwährende Aufmerksamkeit der damit beschäftigten Per->°Nen, um die Regelmäßigkeit der einzelnen Fäden der Kette zu"halten. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, wurde die Auf-iUgsmaschine erfunden, deren Beschreibung ich hier liefere.

ein tischartiger Bock, auf dem sich die Bobinen üü befinden,lese stehen in Reihen, gewöhnlich 46, und werden zugleich ab-gewunden. Der Faden jeder Bobine wird über einen Draht^ gezogen und durch ein, mit Löchern versehenes Stück Hol;^ gefädelt, von wo die Fäden gemeinschaftlich zu dem großenHaspel LL geführt werden. Dieser befindet sich in dcm Rah-k» ^ dreht sich vermittelst einer Winde, welche sich am