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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Dritter Theil.

Hierauf errichteten die Herren RobertGrimshaw undSöhne zu Manchester eine Webmanufactur, die zu 400 Ma-schinen-Webstühlen eingerichtet war, und sie trafen mit HerrnCartwright die Uebereinkunft, von seinem Patent Gebrauchmachen zu dürfen. Dieses Etablissement wurde, gleich von An-fang, mit großer Eifersucht von den Webern betrachtet. Siefürchteten, wenn man ihre Arbeit durch Maschinen künftig ver-richten würde, sie dadurch die Mittel zum Lebensunterhalt ent-behren könnten. Es wurden durch anonyme Briefe Drohungenausgestreut, um dadurch das Vorschreitcn der Manufaktur auf-zuhalten; und nicht so bald hatten die Herren Grimshawzwölf Webstühle unter ihrer Anleitung in Thätigkeit gesetzt, alsdas Gebäude und die Maschinerie, durch Brandstiftung in Flam-men aufging. Die Weber verharrten in solcher Weife aufihren Drohungen, daß, für den Augenblick, jene Herren, so wiralle andern Manufackuristen, von der weitem Verfolgung derErfindung abstanden, llr. Cartwright's Pläne ruhten nunso lange, bis der Ablauf seines Patents alle Hoffnung zer-störte, auch nur einigen Bortheil daraus zu ziehn. Im Jahre1808 reichte er dem Unterhause eine, durch die Unterschrift allerManufacturisten von Manchester unterstützte Eingabe ein, welcheeinem Ausschuß übergeben wurde. Dem zu Folge votirte dasUnterhaus die Summen von 10,000 Pfund Sterl., als eine»geringen Ersatz für seine gemeinnützigen Ausgaben und die Täu-schungen, die er dadurch erfahren. Im Jahre 1798 errichttete Herr Monteith zu Pollockshaws bei Glasgow den er-sten Maschinenwcbstuhl, der zum Weben baumwollener Fabrikateangewandt wurde. Noch lange Zeit nachher glaubte man, daßseidene Gewebe von zu zarter Beschaffenheit seien, um nicht dirunausgesetzte Wachsamkeit des Webers zu erfordern, und daßdessen Auge und Hand erforderlich wären, um etwaige Defcctezu bemerken und sogleich herzustellen, die, obgleich mehrcnthellsgering, und bei grobem Stoffen kaum bemerklich, doch dirSchönheit seidner Zeuge und deren Werth sehr beeinträchtige»würde. Diese Ansicht, obwohl bis auf einen gewissen Punktunbezweifelt wahr, hat sich doch nicht durchaus als erwiest»dargestellt, seit die Maschinen-Webereien in beträchtlicher Anzahlerrichtet und mit Erfolg zu Scidenzeugen sowohl, als Bänder» iangewendet worden sind. Deßhalb ist es nun erforderlich, einsBeschreibung der mechanischen Einrichtungen zu geben, wodurchin diesem, so wie in vielen andern Zweigen menschlicher JndU-

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