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Dritter Theil.
gedehnt, die zurückhaltende Gegenwirkung der Gewichte wirdbeseitigt, und so sind sie in dem bereiten Zustande, durch eigeneSchwere und die Energie der Spiralfedern unterstützt zu agiren.Auf diese Weise zieht das Niederdrücken der langen Heber s«,durch die irrcgulairen Räder s, die Lade während der vollenUmdrehung der Achse ^ zweimal zurück. Die Schwere derGewichte r>, durch die Springfedern unterstützt, bringt sie dage-gen während jedes Zwischcnraums wieder vorwärts. Auf dieseWeise wird die dritte Bewegung bewirkt.
Die vierte Bewegung ist die, das gewebte Zeug, so wiees fertig wird, auf die Rolle 2 zu winden. Dieses geschiehtauf folgende Weise: An dem äußersten Ende der Achse ^ be-findet sich eine Windung (Schraube) oder, wie hier gezeigt ist,ein abweichendes Rad 1, welches den Dienst einer dergleichenWindung versieht; bei der Umdrehung desselben bewegen sichdie kleinen Stäbe 2 auf und nieder, und drehen sich um einkleines gezähntes Rad, während jeder Umdrehung desselben, umeine Zacke weiter vorwärts. Das Zurückfallen dieses Radeswird durch einen Klöpper verhütet, welcher in die Zacken ein-greift. An der Achse des gezahnten Rades 3 befindet sich eineSchraube 4 ohne Ende, welche, indem sie die Zähne einesoben an der Zeugwalze befindlichen Rades leitet, demselbeneine langsame Bewegung giebt, wodurch das Zeug mit der ge-hörigen Regelmäßigkeit aufgewunden wird. Die übrigen Theiledieses sinnreichen Mechanismus sind, sowohl an Gestalt, alsin ihren Wirkungen, denselben Theilen des schon beschriebenenHandwebstuhls so gleich, daß ihre Beschreibung auf unnützeWeise die Darstellung in die Lange dehnen würde, die vielleichtschon ohnehin überflüssig lang erscheinen mag.
Verschiedene Modifikationen mechanischer Webstühle, wiesie zu verschiedenen Zeiten stattgefunden, sind der Gegenstandmannichsalliger Vorschläge zu deren Verbesserung und Verein-fachung gewesen. Auf mehre dieser Erfindungen sind Patentegenommen worden; waS aber die Principien ihrer Einrichtungbetrifft, so scheint darin keine wichtige Veränderung stattgcfun- jden zu haben, und es würde mithin von geringem Nutzen sein, lsich auf die Untersuchung unbedeutender Verschiedenheiten in jder Eonstruction einzulassen. l
Es ist den Scidenwebcrn bei mehren Gelegenheiten eine !Art von mechanischen Webstühlen vorgeschlagen und zur An» lnähme in den letzten Jahren sehr empfohlen worden, die mit