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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Vierter Theil.

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sein könne. Das Experiment wurde in einer mit Strohdeckenbelegten Galerie gemacht; eine Linie, in der Mitte von Seide,an beiden Enden von Packsaden, wurde quer durch das Zim-mer geleitet; die leitenden Linien, an deren Ende sich der Elfen-beinstab befand, wurde über den seidenen Theil der horizontalausgespannten Schnur geführt und hing 9 Fuß unter derselbenherab. Die leitende Linie war 80^ Fuß lang und vermittelsteiner Schlinge an der Glasröhre befestigt. Als diese geriebenwurde, ergab sich das befriedigende Resultat, daß der Stableichte Substanzen anzog und abstieß, gleich der Glasröhreselbst. Die Linie wurde nun bis zur Länge von 147 Fuß los-gewunden, und dieses Experiment zeigte sich gleichfalls ziemlichbefriedigend. Die Experimentirenden glaubten nun, daß die At-Uaction des elektrischen Fluidums stärker sein würde, wenn dieLinie nicht doppelt sei, und führten nur einen einfachen Strangauf eine Distance von 135 Fuß an den Platz der vorigen.Diese Voraussetzung trog sie nicht, denn die Attraction war nunstärker als mit der doppelten Linie. Nun verlängerten sie dieseMehr und mehr, bis die dünne Schnur das Gewicht nicht mehrtragen konnte und zerriß. Jetzt sollte die Schnur durch einenMessing- oder Eisendraht ersetzt werden; dieses mißlang, führteaber bald zu der Ueberzeugung, daß das nicht leitende Principm einer ihm innewohnenden Eigenschaft, nicht aber in der Fein-heit der Seide beruhe, denn die Metalldrahte waren bei weitemfeiner als diese Schnur, und leiteten dennoch die Elektricität ab.Man wandte nun dickere seidene Schnüre an und das elektrischeFluidum ward wie zuvor über eine lange horizontale Distancefvrtgeleitet ohne alle Verminderung seiner Kraft.

Der Kenntniß der Eigenschaft der Seide, als Nichtleiterder Elektricität, folgte schnell die Entdeckung derselben Eigenschaftm andern Körpern, und so ward damit der Grund zu vielenfolgenden Entdeckungen in der Wissenschaft, hinsichtlich der Elek-tricität gelegt. Bis zum Jahre 1759 richtete sich weiter keinebesondere Aufmerksamkeit auf die elektrischen Eigenschaften derSeide, und es wurden keine fernern Versuche in dieser Bezie-hung gemacht. Doch in dem genannten Jahre lenkte ein un-bedeutender Umstand von neuem die Aufmerksamkeit eines Hrn.Symmcr dahin, der viele merkwürdige Experimente machte.Er theilte das Ergebniß derselben der königlichen Akademie mit,welche seine Berichte in den 51sten Theil ihrer Abhandlungeneinrückte. Herr Symmer hatte die Gewohnheit, zwei Paar