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Vierter Theil.
andern ungetheilkc» Bändern, entgegengesetzte Elektricität, aberin bei weitem schwächerem Grade, hatte. Man legte verschiedeneBänder auf eine Metallplatte, die, vermittelst einer Glaskugelund eines spitzigen Conductcrs, den man an die, den Bändernentgegengesetzte Seite hielt, geladen war; die sich ergebendeWirkung war, daß alle Bänder elektrisch wurden. Die Achn-lichkeit, oder Abweichung ihres elektrischen Zustandes, mit demder Platte, hing aber von der Art ab, wie man sie abnahm, je-doch mit Ausnahme des obern Bandes, welches sich stets in ei-nem, der Metallplatte entgegengesetzten, elektrischen Zustande be-fand.
Unbczweifelt mögen noch zahllose andere Experimente ebenso einfach und leicht ausführbar, als die angeführten, über dieelektrischen Eigenschaften der Seide gemacht worden und Denenbekannt sein, die sich mit der Wissenschaft der Elektricität beschäf-tigen. Die Seide besitzt in einem höher» Grade, als irgendeine andere Substanz, eins permannte negative und positiveelektrische Eigenschaft. Die Art, wie diese durch Reibung erregtund in Anwendung gebracht wird, ist sehr umfassend, und sieWeisel der Seide eine wichtige Stelle unter den Substanzen,welche angewandt werden, um die Wunder dieser Wissenschafthervorzubringen, an. Die Seide bildet immer einen Theil derElektrisirmaschine.
Es ist hier nicht versucht worden, etwas Neues über denGegenstand zu sagen; da eS aber viele Menschen giebt, die sicheinbilden, daß Experimente über wissenschaftliche Gegenstände noth-wendig so verwickelt sein müssen, daß sie außer dem Fassungs-vermögen der nicht Eingeweihten liegen, so mögen obige unbe-deutende Details das Irrige dieser Ansicht beweisen. Die kunst-lose Beschaffenheit der obigen Operationen macht sie Allen zu»gänzlich, welche geneigt sind, dieselben zu versuchen. Somitmögen auf diese Weise einige Naturphänomene der Betrach-tung eines Jeden offen stehn, und der Masse von Beispielennoch eins hinzugefügt werden, welches beweist, daß die einfachstenDinge, deren wir uns täglich bedienen, und deren Schönheitoder Bequemlichkeit, die einzige von der Menge verstandeneSeite ist, dem Forscher genügenden Stoff für philosophischeGenüsse und Belehrung gewährt.