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Reisen in einige Klöster Schwabens, durch den Schwarzwald und in die Schweiz im Jahre 1781 : worinn von Bibliotheken, Alterthümern, Geschichte und vom Zustand der Litteratur überhaupt Nachricht gegeben wird / Georg Wilhelm Zapf
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auch am Ende erscheinen. Schade, datz diese wkchtkgen Briefe nlcht mehrganz und von 9 Buchern nur noch 2 kn Teutschland, 7 aber in Parissind, wohln sie Ealuz in die Colbertinische Bibliothek gebracht Hat. Inder Thar, es ist Schade/ dasi solche Schdhe verborgen bleiben mussen, undein Mann nichc in Stand gesetzt wkrd, dieselbe dem Publikum milzucheilen.Doch wkr bekommen ja von den Verlegern Tandeleyen genug/ die gleichverschlungen werden, und also Unrath und Schalen, den Kern aber Idfjtman verfaulen. Und der ist jetzt Genle, und ein Licht der Welt/ der dasPublikum alie Jahr mlt einem oder zwey Romanen tauscht, nach denen sribstder Gelehrte hektzhungrig schmachtet/ lietzt, sich bildet/ Flohkeln in Schrif»ren und vielleicht gar auch in Predigten sammelt, und das solide verachttt.Klagen die schon lang gesagt, geschrieben, aber nie beherzigt worden sind.Uebrigens glaubte ich an Hrn. Prediger Schelhorn denjenigen Freund zuftNden, wie er mkch auch sehr freundschaftlich aufgenommen und empfan»gen Hat/ der mir sonsten noch Gelegenheic machen wurde, dies oder jenesmerkwurdkge ju sehen. Alleln ich kam gerade nach Memmlngen/ wo er in elnerbeschaftkgcen Lage war/ da er eine KlndSmorderinn, die ihn verlangce, zumTode zuberektcn und auch begleicen mutzce, und diese entschuldigt ihn auch.Doch datz er mir die Stadtbibllothek, wo er gleich in setnem Hautz in dke«selbe gehen kann, nichc wieS/ ist fast zu arg. Allekn da er denftlbigenTag ermudec war/ und Abends noch kn Gesellschafc geholt wurde/ so mages ihm vermuthlich beschwerlich gewesen seyn/ und mag ihn auch darinnrcchrferligen. Die Carlhaus Buxheim unweit Memmingen hatte ich gernegeschen/ versprach mir auch/ mich dahin zu fuhren. Aber die jween Keyer»tage, Allerheiligen und Allcrseelen legten uns beeden Hkndernisse in Weg.

Hr. Rektor Aoberle, ein lebhafter, feuriger Mann, noch in seinembesten Alter/ arbeiter mit vielem Fleise in der Literatur, besonders aber inder griechischen. Schon lange beschdftigte er sich mit des Ptvlemaus alterGeographie, um eine neue und vcrbesserte Ausgabe von derselben zu Standju bringen. Vielleicht datz er die Beschreibung des von Hermannischen Munz-kabinets/ dessen ich oben zedachte, wenn er solche) ganz zu Stand gebracht,dem Publikum mittheilt. Dies ware ein Gefthenk/ das dem Gelrhrten unddem wurdigen Herrn ^ 5 esitzer zur Ehre gereichen wurde. Er gab auch desMatthaus von Pappenheim Chronik dcrTruchsessen von Waldburg, von ih-rem Ursprunge bis auf die Zeiten Kaisers Maximilian II. durch Anmer.kungen, Zusatze, Abhandlungrn und genealogische Tabellen «rlautert Mem.

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