Buch 
Ausführliches theoretisch-praktisches Lehrbuch der Englischen Sprache : enthaltend eine wissenschaftlich geordnete Anleitung zur Aussprache und zur Aneignung der Sprachformen; die vollständige Entwickelung der Syntax, begleitet von zahlreichen Beispielen, so wie auch von zweckmässigen Uebungen für obere Klassen und überhaupt für reifere Schüler; ferner, als Anhang, ausser belehrenden Gesprächen, eine leicht fassliche Anleitung zur Kenntniss und Einübung des im Merkantilischen üblichen Styles, eine Auswahl guter, zweckmässig erläuterter Lesestücke, und endlich auch eine Uebersicht der ganzen englischen National-Literatur / von G.F. Burckhardt und Dr. J.M. Jost
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Aussprache.

greifen. Sehr oft ist nämlich ein Lautzeichen noch seit alten Zeiten herkömm-lich da, während der Laut selbst sich gänzlich verändert hat. Dadurch entstehenfür den Fremden die augenscheinlichsten Widersprüche, und es wird fast un-möglich, aus dem Zeichen den Laut zu erkennen. Alles, was nun geschehenkann, ist, sich die Mehrzahl von Analogiccn der Rechtschreibung zu merken,um so die meisten Laute durch Regeln zu erkennen, während man die sichnicht fügenden Lantzeichen aus Ucbiing erlernen muß. Ein gut sprechender,mit reinen Organen geborener Engländer ist durchaus bei dieser Uebung er-forderlich, da es viele seine Unterscheidungen der Laute giebt, die der Fremdenie ganz wahrnehmbar machen kann. Hat man sich erst'die Laute mit einigerSicherheit angeeignet, dann ist es nützlich, stets das Criiical PronouncingDictionary Von John Walker (neuere Ausgabe London 1840), das einzigeWerk, das mit einigem Glücke durch Accent, Ziffern und Lettern die Aus-sprache jedes Wortes verdeutlicht, zur Hand zu haben. Die Versuche derDeutschen, englische Laute darzustellen, können nur höchst unvollkommenausfallen, und führen eher irre, als sie zurccht weisen.

3. Sylben und Wörter.

II. Aussprache der Lautzeichen (Buchstaben) in Sylbenund Wörter.

a) Vokale.

Das Alphabet enthält sechs Vokalzeichen (vowels), deren jedes einengedoppelten Laut bezeichnet, je nachdem derselbe gedehnt oder geschärft ge-sprochen wird, und zwar:

gedehnt a, eh, e, ih, i, y, ei, o, oh, «, juh,

geschärft a, ei, e, e, i, y, i, o (zwischen o u. a) », oder dumpfä (fast wie a).

Außer diesen beigefügten ungefähren Lauten bezeichnen sie aber noch"mancheandere. Man thut am besten, sie alle an einigen Beispielen erst kennen z»lernen, welche nachher als Schlüssel zur Lankirung der andern dienen; z. B.

drückt das a auS:

eh, ungefähr wie das deutsche in Ehre, in dem Worte kat«,

ein dunkeles a, fast wie o, das Hamburgische a, in dem Worte Kali,ein geziertes a, sanft wie in haben, in dem Worte säe,

geschärft ist dieses gezierte a, fast wie ä, in dem Worte fat,

eilt kurzes dunkeles a, fast wie o, in dem Worte wash,

dunkel bis zum Verschwinden ist es in dem Worte liar,

verschwindend, und wie! durchtöncnd, in dem Worte village.

Das e ist ein gedehntes i, gleich dem deutschen ih, in he,

eilt kurzes hellrönendcs e, wie in Elle, in hen,

ein ganz dunkel oder trüb tönendes, fast wie ö, in her,

ein verschwindendes, wie i kurz durchtönend, in faces.

Das ! Hat den Laut des vollen deutschen ei, in pine,

bisweilen lautet es wie ein langes ih, in fatigue,

wie eilt kurzes scharfes deutsches i in Kind, in ,»'»>

wie ein Helles e lautet es in sie,

wie ein dunkeles e, fast wie ö in hir<l.

Das o lautet wie ein volles deutsches o in Ohr, in note,

geht aber bisweilen in ein n über, wie in nun in move,

oder wird flach, und neigt sich zum langen a, in nor,

geschärft lautet es fast wie ein kurzes a, in not,

oder ganz dunkel fast wie ö, in some.

Das u lerntet gedehnt wie jh, in tube,

oder es verliert den weichen Vorschlag, und ist »h in rude,

geschärft lautet es selten wie ein kurzes u, in full,

ineistcnthcils wie ein dumpfes ö, in tob.