37
N. Eh- Geb.
1828-
132k
1630 .
1W1.
Neueste Geschichte. Völker- und Staaten-Geschichte.
Glücklicher Krieg der Russen gegen die Perser; Eriwan eingenommen 1. Oct.; imfolgenden Jahre Friede zu Turmantschai.
Das Königreich der Niederlande hat einen kostbaren Krieg in Ostindien zu führen.
Graf Capo d'Jstrias Präsident von Griechenland mit Bewilligung der alliirtenMachte. Ddr Sultan will die Griechen nicht anerkennen, die Gesandten der drei Mächteverlassen Konstant. Heftiger Firman des Sultans gegen Rußland . Dieses erklärt denKrieg, und seine Heere dringen schnell an der Donau vor, erobern mehrere Festun-gen, werden aber vor Schumla aufgehalten und leiden durch Mängel und Witte-rung, u.d.hestigcnWiderstand der Türken, Verlust. Doch nehmen sicVarna a. 11. Oct.
Indeß hat ein franz. Heer Mvrea besetzt, u. Ibrahim gezwungen, nach Aegypten zurückzukehren.
In Portugal laßt sich DomMiguel zum Könige ernennen. DieCortesvon Lamego schaffen die Constitution ab. Die ernannteKöniginDonna Maria da Gloria,TochterDomPedro's, 12 I. alt, in England; (kehrt 1829 nach Brasilien zurück.)
Emancipation der Katholiken in Irland durch Wellington .
Sieg der Russen bei Schumla, Fall von Silistria , Uebergang über den Balkan ; GrafDiebitsch Sabalkansky . GrafPaskewitschEriwansky dringt in Asten vor und erobertErzerum. — Den 20. Aug. Adrianopel eingenommen, den 14. Sept. Friededa-selbst. Freie Schifffahrt durch die Dardanellen, Anerkennung Griechenlands , Sicherungder Regierung in der Moldau, Wallachei und Serbien ; einige Festungen in Asien abgetreten. Kriegskosten-Entschädigung von 10 Mill. Dukaten.
Prinz Leopold von Sachs.-Koburg schlägt die Krone Griechenlands aus am 21. May.König Georg IV. st. 26. Jnn. Wilhelm IV. König .
Algier wird von den Franzosen eingenommen am 14. Jun.
Der Dey ergiebt sich, geht nach Jtal. und spater nach Paris .
Spannung der Gemüther in Frankreich gegen das Ministerium unter dem Fürsten v. Polignac; Erklärung der Deputirtenkammer gegen dasselbe; Auflösung der Kam-mer. Die neuen Wahlen bringen die Gegner des Ministeriums wieder in die Kam-mer.— Ordonnanzen vom 25. Jul., wodurch die Deput.-Kammer von Neuemaufgelöst, eine andere Wahlform vorgeschrieben und die periodische Presse beschränktwird. Volksaufstand am 27., 28. u. 29. Jul. KarlX. am 30. Jul. für abgesetzterklärt, der Herzog von Orleans zum Reichsverweser berufen. Karl X - mit seinerFamilie nach England, nachdem Ludwig Philipp I. am 7. Aug. auf den Thronberufen ist. Er wird nach und nach von allen europ. Staaten anerkannt.
Ausbruch von Unruheu in Brüssel am 25. Aug., nach und nach in denmeisten belgischen Städten. Angriff der Holländer aufBrüssel vom23. bis 26. Sept.und Rückzug. Antwerpen bombardirt. am 27. Oct. — Die Konferenz der 5 gro-ßen Mächte in London vermittelt einen Waffenstillstand am 17. Nov., nachdem derKongreß in Brüssel Belgien für eine eigne Monarchie erklärt und das Haus Nas-sau auf ewige Zeiten von der Reg. ausgeschlossen hat.
Unruhen in der Schweiz ; auch an einigen Orten Deutschlands . Herzog Karlvon Braunschweig muß sein Land verlassen; sein Bruder Wilhelm übernimmt dieReg. — Der König Anton von Sachsen nimmt seinen Neffen Friedrich zumMitregenten an. — Der Kurfürst von Hessen gibt seinem Lande eine allg. landständ.Verfassung.
Papst Pius V1N. st.
Franz I. von Neapel st. Ferdinand N.
Auöbruch des Aufruhrs in Warschau d.29. Nov.General ChlopickiDictator.
Hartnäckiger Kampf der Polen gegen das russische Heer unter Diebitsch , imFebr. bei Warschau . Der Krieg zieht sich in die Länge. Die Polen kämpfen glück-!lich unter Skrzynecki im März. Gefecht bei Ostrolenka am 26. May. Die-j
Kultur-Geschichte.
Konkordar der Niederlan de mit dem Papste.
London zählt 1,300,000Einw., darunter 117,000Arme. 3200 Häuser im Bau.Paris 890P00 Einw.
Christiama zählt WZStn,dirende.
Kräftige Maßregeln inFrankreich gegen die Sekon-dar-Schulen, eigentlich ge-gen die Jesuiten .
Große Zusammenkunft derNaturforscher in Berlm.
Niemerer st.