39
Synchronistische Tabelle
zur alten Geschichte, von Roms Erbauung bis zum Untergänge des abendländischen
Reiches.
J.V.C. Geb.
7 SL (richtigerals 754.)Olymp. 6,3-
Gründung Roms auf dem palatinischenHügel.Romulus. Patricier, Plebejer, Patrone, Klien-ten. Senat aus 100 Patriciern.
Raub der Sabinerinncn. Krieg mit den Sabi-nern, Versöhnung und Niederlassung der Sabrner un-ter Li tu s Tatius auf dem capitolin. und quirinal.Hügel. Huii-Ites. Senat bis auf 200 vermehrt.
Eintheilung in drei Lribus und drei Centurien vonRittern, (Rainnog, Mtianses, Inrcores.) 30 Cu-rien. Loinitia tributa, ouriata.
Sieben zehnjährige Archonten inAthen 752 — 682.
Erster messenischer Krieg743—727-
Aristodemus. Jthome. Errichtungdes Kollegiums der Ephoren in Sparta .
Verschwörung der Parthenier undHeloten. Die Parthenier stiften dieKolonie Tarentum , 706-
Asten.
Neue assyrische Mo-narchie durch Phul seit770.
LiglatP ilesar, 745unterwirft Zuda.
Salmanassar, 730,erobert Samaria 728.
Aegypten v.den Aethiopenunterjocht.Sa«bako.
SethoS,Priester desPhtha, König,schlägt denSanherib zu-rück.
717.
716.
715.
a. v. 39.
640.
v.
114.
617-L v.137.
578.
v.
17S.
524.
V.
L20.
Zweiter messenischer Krieg685—68- Aristomenes. Eira. Tyr-taus. Aristomenes flieht nach Rho-dus, sein Sohn Gorgus nach Rhegium .
Drakon, Gesetzgeber in Athen 624..Alkmäoniden herrschend in Athen Megakles. Aufstand des Kylon.
Salamis durch Solon den Mega-rensern entrissen, um 600. Athen aus
Romulus st. (ermordet;) nachher als Quirinusverehrt.
Interregnum der Senatoren.
Numa Pompilius aus Cures, Gesetzgeber, er-halt den Frieden, fördert die friedlichen Beschäftigun-gen u. trifft gottesdienstliche Einrichtungen. Vesta-dienst. Salier. Kollegium der Priester. Tempel derFides. Römer und Sabiner enger verschmolzen.
Tullus Hostilius . Krieg mit Alba. Hora-tier, Curiatier . Alba zerstört, die Einwohner nachRom auf den cölischen Hügel verpflanzt. Rom dieerste Stadt Latiums .
Ancus Martins, unterwirft latin. Städte uverpflanzt die Einw. auf den aventin . Hügel; befe-stigt den Janiculus auf dem rechten Tiber-Uferdehnt das Gebiet bis an's Meeraus und gründetOstia- innerer Zerrüttung durch Solon erret-
L. Tarquinius Priscus , aus Karquinii, von^tet, der als Archon 594 eine neue Ver-korinthischem Geschlechte, verschönert Rom . Stein-faffung einführt. Die drückende Aristo-Mauern, Kloaken, Grund zum Kapital gelegt. Ro- kratie wird gebrochen, die Schuldner er-rrun Romsnum. l-uäi Roman! osu magni. leichtert, das Volk in
100 neue Senatoren, paii-sa minon. gentinm. 4 Klaffen nach dem Vermögen getheilt,Die 3 Ritter-Centurien verdoppelt, so daß 1800 Ritter, wovon die 3 ersten an allen Staatsäm-Sabiner, Latiner und Etrusker glücklich bekriegt.
Etruskische u. griechische Kultur erhalten Einfluß, und Gerichten Theil nehmen kann; dieServius Tullius , zieht den esquilin. u. vi-^9 Archonten beibehalten, aber ihreminal. Hügel zur Stadt, deren Umfang lange so Macht durch die (400 Mitglie-
bleibt. — Tempel der Diana auf dem Aventinus. der) beschränkt, der Volksversamml.Mittelpunkt des latin. Bundes. ^(-«---^s/«)dieBestat. derGesetzeu.Wahl
Eintheilung der Bürger in 6 Klaffen, 5 mit I 7 (f der Magistrate vorbehalten. Der Areo-Centurien, dazu 18 Ritter-Centurien, die 6te Klasse pagus oberster Gerichtshof mit Sitten-1 Cent., frei vom Kriegsdienst. — Außerdem Ein-^aufstcht. 561. Pisistratus machtsichtheilung in 30 Kribus, 4 städtische, 26 ländliche., durch Volköaufstand zum Herrn Athens ,80,000 Bürger geschätzt. wird durch Megakles vertrieben, ver-
L. Tarquinius Superbus . Rom wird Haupt söhnt sich wieder mit ihm u. kehrt 556des latin. Bundes, bekriegt die Volsker, nimmt ih-nen Suessa Pometia, führt Kolonien nach Signiaund Circeji, erobert Gabii , wird immer mächtiger.
Der Bau der Tempel des Jupiter, der Juno undMinerva auf dem tarpejischen Felsen wird durchjetruckische Bauleute vollendet. Die sibyll. Orakel-sprüche werden von Cumä nach Rom gebracht.
Der König regiert streng, vermindert das Anse-hen des Senats, macht sich verhaßt Belagerung vonArdea. Lucretia . Jun. Brutus.
zurück. Wieder vertrieben 551 , u. Rück-kehr 540. Die Alkmäoniden weichen nachMacedonien.
Pisist. st. 528-
Hi p p ia s, sein Sohn, folgt. Ermor-dung des Hipparchus durch Harmodiusu. Aristogiton 514.
Die Alkamäom'den kehren mit Hülfeder Spartaner, (auf Befehl des delph.Orakels,) nach Athen zurück.
Sanherib, von His-kias geschlagen, der Judawieder frei macht, 714.Jesaias.
Assarhaddon, 700-Assyrien sinkt.
Medien frei von As syrien . Dejoces,König,erbaut Ekbatana.
Phraortes vonMedien,erobert Persien um 656.
Kyaxares in Medienum 625, erobert Ninive .
Einfall der Scythen undKymmerier.
Nabopalassar, Stif-ter der babylonischen Macht.Nebukadnezar Mitre-gent, dann großer Eroberer606 — 562. Erobert Sidon ,zerstört Alt-Tyrus 600. In-sel-Stadt Tyrus . Jerusal.zerstört 588. Babyl. Gefan-genschaft der Juden.
Alyattes von Lydien mit Kyaxares im Kriege, denThales durch Verkünd, einerSonnenfinsterniß beendigt585 (?)-
Astyages der Wedervon Lyrus besiegt 558; soKrösus der Lydier 546- Ba-bylon erobert 536. Die phö--nicischen Städte unterwerfensich. Großer Umfang des per-sischen Reiches. — DieJuden kehren 536 aus dembabyl. Exil zurück.
Cyrus fallt auf dem Zugegegen die Massageten 529.
Kambyses 529 — 22,erobert Aegypten .
P seu d v-Sm erde s 521.
Dariusl. Hystaspiö521 — 485. Bezwingt dasaufrührische Babylon 5l6,macht einen vergeblichen Auggegen die Scythen 514, un-terwirft Thracicn, den Helle-spont, Byzanz, Lemnos ;erob. einen Theil von Indien
671 — 656-Labyrinth.
Psammeti -ch 0 s 656 —617- BildungdurchGriechen.Rech 0 in Ae gypten 617 — 600 , kriege-risch, dringt inAsien bis anden Euphrathvor, wird 601von Nebukad nezar bei Cir-cestum geschla-gen. Versuch,das Mittel-'meer mit demarab.Meerbus..zu verbinden.Afrika v. Phö-niciern um-schifft.
Psammi«601 — 595-Zug gegen Ae-thiopien.
A pries 595
— 570. Kriegein Asien undAfrika , aberEmpörungdurch Amasis,
in welcherApries getöd-ret wird.Amasis570
— 26. Verbin-dung mit denGriechen,Han-del,großerFlorAegyptens .
Naurratis,Stapelplatz d.griechis, Waa-ren. Cypcrnwird d. Aegyp-terntributbar.
Psain m e-nic wirdim-ersten I. seinerRegierung 525