Noch vor Tage brachen wir wieder auf, undkamen unvermerkt über die ToSkanische Gränze. Diesorgsamere Regierung zeigte sich auch bald an derbesseren Bergstraße, mit schönen Brücken, woran nochgebaut wurde. Über den höchsten Bergrücken warenwir hinweg, doch ging e6 noch die ganze Tagereise,bis dicht vor Florenz , auf und ab. In den unternmilderen Thälern zeigte sich nun immer mehr süd-licher Anbau, zuerst große Gärten miüOlivenbänmen,die aber nicht besser aussehen als unsere Weiden,eben so graugrün; dann häufige Zypressen, undKastanienwälder von zahmen Kastanien. Zwischenzwei Bergen von der Höhe schaut man zuerst dasschöne grüne Thal des Arno, mit Florenz , vielenLandhäusern und Wohnungen rings umher, auf allenSeiten noch von Bergen beschränkt. Die unange-nehme Einfahrt so vieler Italischen Städte, zwischenlangen, hohen unübersehlichen Mauern, fiel uns hierzuerst auf, nur die große Kuvvel des Doms ragteherüber; eigentliche spitze Thürme hat auch Lies«Stadt nicht.
Um einen neuen Triumphbogen herum geht cShinein in'S Thor dahinter- Weil die Straße ebenneu gevflastert wurde, mußten wir lange an derStadtmauer herum fahren, und sahen, zumal beimRegen, wenig von der Stadt. In dem berühmtenGasthofe, unseres LaudSnianus Schneider, konnten