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Dritter Band.
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sonst mit Rebe»/ jetzo aber mit früh-laubigen Bäumen h

park-ähnlich besetzt ist/ unter welchen/ neben der be- u

rühmten antiken Gruppe des Farnesischen Stiers/ neue <-

Kopien antiker und moderner Bildsäulen/ z. B. auch T

der Sabinerinn Johanns von Bologna uud der Pro- S

serpina Bernini's/ stehen; und wo an sonnigen warmen st

Tagen/ wie jetzo schon so viele sind/ die schöne Welt w

lustwandelt oder auf- und abfährt. Dort wohnt auch m

der hier so mächtige Österreichische Gesandte/ Fürst so

JablonowSki, ein Freund der Kunst, bei dem

ich einige schöne neue Gemälde gesehen habe. Aus w

seinem Fenster hat man die einzige und wunder- re

bare Aussicht, mitten durch die Grotte von Post- stc

lippo. Diese nämlich ist fast eine Viertel Meile te

lang, und über 60 Fuß hoch durch den Felsenberg ge- ar

hauen, welcher hier die Stadt von Puzznsli und de

Baja trennt, und führt den kürzesten Weg dorthin. h°

Im Oktober scheint anch die Sonne mitten durch. La

Sie ist schon ein uraltes Werk, welches neuere Volks- d c

sage dem Dichter Virgil zuschreibt, dessen Grabmal Ä>

oben am Eingänge steht, und der hier zum Zauberer au

gemacht worden, von dem man noch andere Werke wc

zeigt. ^ km

Von sonstigen Bekanntschaften, ist der Banquier m!

Heigelin, ein geborner Schwabe, an den wir Em- N>

pfehlungen hatten, uns sehr erfreulich. Der alte sul

Biedermann lebt jetzo meist auf seinem schönen Land- D>