sen Gewand und übrige Theile von Erz/ oder andernkostbaren Stoffen gewesen. Vielleicht ist das Bildauch nicht fertig geworden; denn die Dorischen / ganzfrisch gehauenen und zum Theil unfertigen und unvoll-ständigen Säulen und Gebälke des Marktes zeugen voneinem Neubau, etwa nach einem früheren Erdbeben.Eine ähnliche Erneuung bekundet die Inschrift am Ein-gang des Jsistempcls. ynd gewiß sind die früherenAuöbrüche des Vesuvs, Lurch das aus Lawa bestehendePflaster, unter welchem tiefer noch andere Lawaschich-ten liegen. Auch deutet darauf ein großer Tempel aufder Höhe gegen das Meer, von der ältesten DorischenOrdnung der Griechischen Tempel, von welchem, au-ßer den Grundmauern und Stufen, nur noch wenigeeinzele Bruchstücke übrig sind, so baß er wohl früherschon zerstört gewesen ist. Hinter demselben zieht steh eineSäulenhalle hin, als Vorhalle des Theaters, in wel-ches man von hier sogleich eintritt: die halbrunden Bän-ke um die Orchestra(Tanzplatz des Chors), die höhereBühne mit ihren Scitenwänden und festen architektoni-schen Hinterwand, aus deren drei Thüren die Schauspie-ler traten, und die Gemacher dahinter, sind alle noch sehranschaulich da. Ein Durchgang verbindet dieses gro-ße Theater mit einem kleineren, von ganz ähnlicherEinrichtung, das aber, laut einer Inschrift daran,bedeckt gewesen: nach Einigen, das komische Thea-ter zu jenem tragischen, nach Andern, ein Odeon, bloß
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Dritter Band.
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