Band 
Dritter Band.
Seite
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tveftn: das Gesicht ist aber schöner und edler; dieherrlichste streitbare Mannjungfrau, in kühner/ vonder Seite schreitender Stellung/ die Rechte mit demSpeer emporgehoben/ und mit der Linken/ anstatt ei-nes Schildes/ ihren um den Hals Hangenden Panzer/die eigentliche A egiL/ zum Schutze vorstreckend. Die-se Minerva/ so wie die ähnliche Diana aus gebrann-tem Thon (die Winkelmann in der Kunstgeschichte be-schreibt) war Tempel-Bild/ und deutet auf den fort-währenden Unterschied solcher zur wirklichen Vereh-rung bestimmten Bilder von den mehr schon zum Lu-xus dienenden. Besonders schön/ und fast das beste/ist der Griechische Redner AristideS, wie er/ in seinGewand gewickelt/ und doch in höchst sprechender Ge-bärde/ dasteht; und daneben der herrliche tiefsinnigeKopf des Arch imed; mehre S okrates-Köpfe, dienicht so Siiemsch aussehen/ wie die meisten; ein Re-guluS/ derbem Luther/ und ein Demosthenes,der dem Blücher ähnlich steht: welches letzte mirschon an einer Büste in Florenz aufssel. Köstliche undseltene Stücke sind noch: ein Apollo aus Psyhyr,mit weißen Marmorhänden, Füßen und Kopf; eineEphestsche Diana von gelbem Marmor mit Bronze-Kopf und Füßen; eine Isis aus schwarzem Marmor,eine Ägyptische Bildträgerinn (Pastophore), und zweiPhrygische Sklaven aus wcißbuntem Marmor mitschwarzen Händel!, Füßen und Köpfen- Eine sehr