Band 
Dritter Band.
Seite
233
JPEG-Download
 

Kneifen Ägyptischer Tempel ist. Von den eingesetztenDreischlitzen ist nur eine übrig, und das Gesims hat, an-statt -erTropfen, Felder von drei in einander vertieftenVierecken, wie eine getäfelte Decke, welche auch am Gie­ bel umlaufen; und dieser Giebel ist etwas spitziger, alsan dem größeren Tempel. Die Zelle hat noch eine beson-dere Vorhalle auf sechs kleineren Säulen, von denen daserste Paar auf einer Stufe, und tzie beiden andern Paarenoch höher, und gleich hoch mit dem Boden der Zelleselber stehen, in welche noch zwei Stufen durch einePfeilerthüre führen. Diese sechs Säulen, von denennur noch Bruchstücke stehen, haben unten einen Wulstand darunter eine Platte (Plinthe), also einen voll-ständigen Fuß, wie die spatere Dorische Säule , nurdaß hier die Platte rund ist, wie sie Vitruv der ToS-kanischen Säule, beilegt, daher man diese Tempel auchwohl für Mhetrurisch ausgeben wollte. *) Die beidenSäulen zunächst der Zelle sind als Eckpfeiler mit derenWand verbunden, und nur Halb-Säulen: auchwohl das älteste Beispiel von Dorischen , und Halb-Säulen überhaupt. Die Zelle dieses Tempels isthinten geschlossen, ohne innere Säulen, und hat ge-gen das Ende noch eine länglich viereckige, vorn offeneMauer, vermuthlich von einer Kapelle für das Bild

Nach Mimters Reite in Sizilien falte» auch zwei Temve!

zu Selimis Plinthe>» habe«, was ich sank aber nicht finde.