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Dritter Band.
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wie Tivoli das alte Tibur ist, kömmt der Trauerte,stein, welcher die Bauten der Römer so sehr erleich-tert. Zur Linken verkündet sich ein mit Schilf undRohr zum Theil versteinher See, der Tartaruss-S-eegenannt, durch seinen Schwefelgestank; ein weißblauesGewässer, wie ein Milchbach, ergießt sich daraus inden Teverone.

Am Fuße des Berges und der Stadt führt einealte Steinbrüche nochmals über ihn, und jenseit stehtein altes Grabmal aus Werkstücken, ähnlich dem derMetclla, aber kleiner und oben mehr beschädigte .ImAufsteigen zur Stadt traten wir rechts in einen klei-nen Tempel, ein rundes Kuppelgebäude mit Nischenund einigen alten Christlichen Wandmalereien, darun-ter Christus und Maria in Griechischer Art; er heißtdella Tossa , des Hustens. Man weiß nichts vo»einer solchen alten Göttinn: aber sie paßt recht wohlzu der Fieber-Göttinn; und Heilige gibt ja auchwohl für beides. Überall an den Bergen gewahrtman Trümmer der Altrömischen Landhäuser, und. obenglänzen einige große neue. Die Lage Tivsli'S.istherrlich, zwischen grünen Bergen, auf einer hohengeräumigen Ebene am vollen Strome, der. sich dane-ben tief hinabstürzt. Die Straße aufwärts ist abereng und verfallen; viele eingebaute Trümmer sind eSschon zum zweitenmale. Der Dom . ist auf einem Her-kules-Tempel gegründet, die Thürme-sind in,,.der