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Malerische Reise durch einen grossen Theil der Schweiz vor und nach der Revolution / [Hrsg. Reichard]
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16
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Geschinack feiner edeln Urheber die größte Ehre. Die Ra-tur hatte hier freylich mehr als anderswo, vorgearbeitet , allein ihre Schätze konnten auch schwerlich besser benuztwerden, als sie in Arlesheim benuzt worden sind. Her Garten enthält Alles, was man in englischen Garten zu suchen und zu wünschen pflegt: sinen schönen See, man- nichfaltige Huellen, Wasserfalle und Bache. ; Salons, Tiem-j, xel, und einfach«.Wohnhäuser,; Einsiedclepen, beschatteteRuheplätze, abwechselnde Gänge-und Brücken; ausgebrei? lcte Ansichten, von den 'drey Anhöhen, welche der Gar-,f ten in sich schließt, und die in einer vvrtrefljchen Grada-§,ti?,« mit einander verbunden worden; vorzüglich aber die,merkwürdigsten Grotten, überhangende, oder durchborte, und,gespaltene, oder eingeklemmte Felsen und Felsenstücke,z, Mter den natürlichen.Grotten ist die , Grotte des Lvdeä und der Auserstrhunz, welche der Maler L a u t e r b u r gangegeben hat, die größte und sehenswürdigste. Man kommt durch ein großes Felsengewölbe zuerst in den Lem-,^pel des Todes, wo die Inschrift einer Urne, den Wan -drer daran erinnert, Laß jeder Lag ein Schritt zum To- de sey; und aus diesem in den Tempel der Auferstehung,wo eine aus dem Grabe entstandene Fjgnr, ihre wieder^belebten Hände, gegen eine erhabene Glorie ausstreckt,

Der