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Malerische Reise durch einen grossen Theil der Schweiz vor und nach der Revolution / [Hrsg. Reichard]
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119
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Wn, in den Lowerzer - See fällt. Häufig blühtein denfeuchten BergwieftN die Painassia pallustris, jene zierlicheEumpftlume. Wir sind nun am riosxlriui», imeu samen Aftenthaf. um welches nur die höchsten eigenenG pfel des Berges sich erheben. Wir haben vier Stundenaus der Reift zugebracht; zwey Stunden sind wir schroffund unaufhörlich bergan gestiegen; eine Stundeall-mählig, und>ein0 haben wir auf den Ruheplätzen zuge-bracht. ^Der Hiinmcl ist blau, die reine und Milde Berg-luft stärkt mich Mlt jedem Athemzuge. Wir ziehn in da§'erst. der beyden Wirthshäuser, zum weissen Roß ge-nannt. Es- ist ein hölzernes Schweizer Häuschen, und nurdie Sommermonate, Juli, August, September, bewohnt.-. . Im Osten und Westen steigen die höchsten -Gipfeldcj Berges. Ein kurzer, seiner, und dichter Rasen, undkleine Tannen , Boskette wechseln zu den Seiten Mit denneckten, grauen Knochen dieses Sandsteinbergcs, der mitNagelflühe gleichsam bekleidet und umlegt ist. Vormeinem Häuschen ist eine kleine Ebene, wo das Hospi-tium der Kapuziner Mit der Kirche steht. Feierlichtont die Bcrgglocke durch die einsamen Alpenspitzcn hin."