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Malerische Reise durch einen grossen Theil der Schweiz vor und nach der Revolution / [Hrsg. Reichard]
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229
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( 2Stz )

©cr«T, 3, und hinab nach 53 rie g, wirder z- Im HausseBcllttiorer muß man seinen Paß vorzeigen, dann er»scheint ein Kapclkhen, wo an der- Strasse 'die GranzschcKdting zwischerrrchcm'Pleiuontesischeu Departements und derRepublik Walltsist. Hier,-hören auf einmal die Kastas»icnbäume auf, und n.iru erblickt nichts als Lerchcndâum>und Taiincu. ' - >; ; ; - : --x

Das einsame Haust Rhudcn.-^ die Gcheidewand-der welschen und deutschen Sprache liegt im Fel»fenschliind zwischen einer Klippe und einen donnernden'-Waffersturz. Neun Monate Winter, drey Monate Re»gen, oft eine erstickende Hitze:'' so schilderten die Be-wohner dieser Klaust, ihr Klima- Nun wandelt man im»;wer fort durch Felsen » Thaler, jäh auf und ab, an Stein»,strömen, Katarakten, tobenden. BergMsen. Eine halbe-Stunde von.der obgedachtc» hölzernen Brücke, stürzt sich-ern Fluß in einen Schlund. Des- Sturzes Gewalt löset -ihn in Staub auf, und die durch den Fall, niit-sortgcriftscno-îuft-, ia-gt den Wasserstaub von sich, der in der Son»ne, mit allen-Farben des Regenbogens, spielt. Bald dar.auf wird das Thal so enge, dass ein Granitfelsen, der sich,rr-m Berge losriß , nicht b-iS- auf den, Grund fallen konnte,