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Malerische Reise durch einen grossen Theil der Schweiz vor und nach der Revolution / [Hrsg. Reichard]
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396
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mehrere Gemsen: so, bringt er das,Erworbene, innerhalbwenigen Tage, durch, und wirft gleichsam daS Geld wegfLiS dasselbe alle ist. Dann geht er abermals auf die Jagd,lebt abermals so, wann er viel schickt, und darbt, wanner keine Gemse erlegt. Im Glücke und im Unglücke ist er

erschöpft, t»aS je «en »er Jagd der Gemsen gesagt und geschrie-ben worden Ist. Ich hielt diesen Anhang für unentbehrlich, umzur Erklärung des KupferS zu dienen, das der geschickte MalerKönig ln seiner Sammlung von Schweizer -Trachten zuerst bekannt machte. Das Kupfer ist Portrait,und stellt Johann Hcitz, den grossen Gemsen-J aeger vo n G1 ar u » «ot.Er war eigentlich «in Zim-mermann, aber durch Jagdleidenschaft ward er zum berüchtig-sten Gemsen - Jäger, deren «r über neunhundert soll getödetha-den. Vor kurzer Zelt ward er in einem Felsen - Schlund tod-gefunden; das gewöhnliche Leos dieses Berufes. Er ist hierin seiner völligen Jagd-Rüstung abgebildet. Der Stutzen(Karabiner) hängt an einem ledernen Riemen übe« die rechteSchulter; am ledernen Gurte trögt er sein« Munition und dieStricke, womit den erlegten Gemsen die Füße zusammenge-bunden werden; die Schuhe und der Bergstock sind mit spitzt-gen Eis«n «ersehn, am Zelstn und Eis sicher zu besteigen. "

Anm. de« H-teusg.