Eirileituog.
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nicht leicht betrügen; wo nicht, so thut man am b«.ßtcn, sich bey Kennern Raths zu erholen.
Die letzte Regel, die ich einem Sammler gebe>ist , sich für schlechten Abdrücken in Acht zu neh,wen. Dreyerley Dinge machen einen Abdruckschlecht. Erstlich , wenn die Platte schlecht ab»gezogen ist. Einige Platten scheinen nur hin undwieder den Druck der Presse hinlänglich bekom»men zu haben. Dadurch wird der Abdruck un,rein, und giebt einen Schein, der das Augebetrügt. Zweytens, wird der Abdruck von ei.ner abgenutzten Platte schlecht. Es ist ein sol,chcr Unterschied zwischen dem ersten und letzten Ab»druck einer Platte, daß man sie nicht für eben die.selbe halten sollte. In einem blassen Abdnxk
verliert sich die Wirkung gänzlich: Man behältnichts , als eine schwache Zeichnung ohne Geistund Kraft. Bey der schwarzen Kunst muß manvornehmlich auf eigen frischen Abdruck sehen. Dennbey dieser verliert sich das Geistreiche bald gänz-lich , und alsdann ist es die elendeste Art unterallen Kupferstichen. Bey den eigentlichen Ku-
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