Deutsche und Schweitzer. 7?
einem Zimmer; die grössere Pandora; der heiligoHubcrtus; die Melancholie; sein Erasmus, und nochandre seiner Blätter, thun vermittelst des ausserordent-lichrn daran gewandten Fleisses eine grosse Wirkung.
In Ansehung der Holzschnitte muß man sich ver.wundern, daß dieser alte Meister so viel Ausdruckund Haltung, auch so viel Charackter in den Köpfenhat anbringen können, und daß alles so gut ausge-führt ist. Einige von diesen Holzschnitten sind im.Helldunkeln so gearbeitet, daß sie an Schönheit derArbeit des Hugo da Larpi nach dem Urtheil allerKenner nichts nachgeben.
, Dürer war ein vollkommner Zeichner, so weitt ihn das Studium der Natur bringen konnte. Sei,nc Zusammensetzung gefällt; und eine gewisse Ein.fall ergötzt uns mitten durch da- barbarische Ge-wand der Sitten seines rohen Zeitalters. Seine Kö-pfe find fchön und voller Affcckt; hingegen hängen dieFalten seiner Kleider gerade wie Stricke bey einan,der nieder. Von Licht und Schatten verstuhnd erwenig, und die allgemeine Trockenheit der bildendenKünste seiner Zeit herrscht in allen seinen Wer-, kcn. Hätte er indessen dir Anliefen studieren kön,
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