Deutsche und Schweitzer. 8r
allen Trachten u. s. f. so vortresich, daß sie in denkostbarsten Sammlungen einen Platz verdienen.
Johann Wilhelm Baur , geb. -sr,.Straßburg; zeigte sehr frühzeitig ein glückliches Ta.lent für die Mahlerey, darinn ihm Friedrich Lren.tel, ein Künstler, der mit Wasserfarben im Kleinen, sehr ausgearbeitete Stücke mahlte, Anleitung gab.In eben dieser Art that sich Vaur gar bald hervor/und zeigte dabey ein grosses Genie, eine leichte Hand,und eine feurige lebhafte Ausführung. Hierauf trater eine Reife in Italien an, und fand bey feinerAnknnft in Rom an dem Herzoge von Bracciano,und dem Prinzen Giustiniani , zween mächtige Be-schützer. Palläste und Gegenden dienten ihm zuStudien; und er entwarf feine Landschaften vornehm-> lich in der Vigna Madama, wo er die schönsten im-! mergrünenden Bäume , Wasserfälle und Spring-brunnen von ganz Rom vor sich hatte. Hiernächstgieng er nach Neapel, um Schiffe-und Secausstch,trn zu zeichnen-. Mein die Liebe zu einer jungenRömerin trieb ihn nach Rom zurücke, wo er sichdie Gegenden von Frascati und Tivoli zu neuen Stu-dien wählte, die ihm in der Folge zu zierlichen Hin.' Urgründen in seinen Gemählden dienten.
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