Niederländer. izz
Man findet in seinen Blättern so viel Reinlichkeitals Anmuth, Genauheit und Geschmack, und dieManieren so verschiedener Meister, nach welchen ergearbeitet, auszudrücken. Er wußte die Kunst, denGrabstichel zu führen und die Schrafirungen gehöriganzulegen mit der Wissenschaft zu vereinigen: Lichtund Schatten in ihren Abwechselungen meisterhaftzu verbinden, daß seine Werke hicdurch eine beson-dern Kraft bekommen.
Scheldtis ä Nl?lswert, von Antwerpen,wurde von Rubens gebildet. Dessen Lieblings-Ku-pferstcchcr er war. Seine Werke, welche er nachRubens, vandyck, Iordaenv lieferte, werden un-qemein hoch geschätzt; besonders die nach Rubens,da er mit möglichstem Verstände den Geschmack unddie grosse Wirkung der Gemählde dieses Meisters aus-zudrücken wußte. Die Freyheit, mit welcher Lolstwert den Grabstichel führte; die mahlerische Unord,nung der Radirnadcl, die er an gehörigen Stellenseiner historischen Stücken mit dem Stichel alleinnachahmte; die Kunst mit welcher er, wie vorster,mann, die verschiedene Massen der Farben begreif-lich machen konnte, werden immer die Bewunderungder Kenner erhalten, und machet ihn würdig, unter
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