Niederländer.
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kömmt der Mahlerey näher als irgend eine andrevon den bcßten Meistern. Keinem Mahler warendie Begriffe von der Grazie, die doch zur Vorstel-
lung edler und erhabener Charackterc so nothwendigist, fremder, als Nembrandt. So lange er sei. !ner Sphäre bleibt, und niedrige Gegenstände vor-stellt, verdient er vieles Lob. Aber wenn er sich anem schönes und anständiges Bild wagen will, so läßtes, als wenn er etwas Groteskes, oder Carneaturenhätte mahlen wollen. Anstatt, daß gewisser andrerMahler Räuber Helden sind, gleichen Rembr.--.ndt»Patriarchen Bettlern. Es scheint sogar, er habe indem Sonderbaren und Niedrigen bisweilen einenVorzug gesucht. Er war ein lustiger Mann, undlachte über die Künstler, welche nach den Antikenstudirten. 2» dieser Absicht pflegte zu seinen Freun.dcn;u sagen er wolle ihnen seine Antiken zeigen:Führte sie dann in ein Zimmer, das mit altem Kopf-
putz, Gewändern, Hausgcräth, allerley Instrumen-ten, angefüllt war, und setzte hinzu: Dieses sind
meine Antiken! !
Unter allen Meistern, welche Bildnisse gestochen!haben, mag Rembrandt der erste scvn; denn seineKöpfe sind vorrrefliche Kopien der Natur; und viel,
licht