Niederländer.
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eine grosse Abwechselung von artigen Stellungen undvortreßichen Köpfen, gute Zeichnung und schöneGruppen antust. Ueberhaupt ist seine Manier festdeutlich und zierlich: Man sieht nichts Niederländi-sches; alles verräth die Früchte eines gründlichenStudiums. Nur sind seine Gewänder zu schwer.
Johann Both, geb. Isis. zu Utrecht; em.psieng den ersten Unterricht im Zeichnen von seinemVater, der die Glasmahlcrcy trieb. Nachgehend-lernte er mit seinem Bruder Andreas , der etwasjünger war, bey Abraham vloemaert.
Beyde Bruder lebten beständig in der größtenEinigkeit bcysamen. Sie durchreißten in GesellschaftFrankreich und Italien. Johann verliebte sich indie herrlichen Landschaften des Llaude tlorratn,und ahmte seine frische Manier und schöne Anwen-dung der Farben nach. Er war darinn vollkommenglücklich, und that so gar dem Ruhm deS ClaudeAbbruch: Und das um so viel mehr, weil die Fftgurrn, mit denen Andreas seines Bruders Landschaftten ausstaffirte, unendlich schöner waren, als dievon Llaude. Sonst folgte Andreas den» Geschmackedes Vamboche oder Peter de Laar. Von Rom
giengen