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Niederländer.
Das enmge, waS an ihm zu tadeln, ist daß seineSchrafirungen allzu Vierecke sind, und aus diesemGrunde den Stein nachahmen.
Gerhard Laireffe , geb. ,» Lünich ,64a.Sein Aeusserlichcs erweckte keine vorthcilhasteBegriffe von seinen Fähigkeiten; denn er warder häßlichste Mann von der Weit. Sein VaterRegneruo, ei» ziemlich guter Mahler, ließ ihn inden schönen Wissenschaften, in der Musik und Dicht,kunst unterrichten, Der junge Laireffe, welcherGenie hatte, war in allen glücklich; und wicdmctearrch nachher, so lang er lebte, wöchentlich einenTag der Musik. Der Vater unterwiest ihn selbst in derZeichnuugskunst; ließ ihn gute Gemählde kopieren,und zwar vornehmlich vertholet F.amaeie Werke.Schon in seinem fünfzehnten Jahr mahlte Grrardwohlglcichende Bildnffsc, und nicht lange nachherhistorische Stücke für die Churfürsten von Cölln undBrandenburg.
Man siehet es überhaupt diesem Künstler nichtan, daß er zur niederländischen Schule gehört, vonwelcher er sich durch einen weit bessern Geschmackin der Zeichnung unterscheidet. Doch sind seine Fi«
guren