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Italiänrr.
vtllamena darf wenig Kupferstechern nachgesetztwerden. Wenn er gleich in Absicht auf eine richtigeZeichnung und die Wirkung fehlerhaft ist, so zeigtsich doch eine nachahmenswürdige Manier in seinenWerken. Eines seiner beßten Stücke ist die Adneh.rnung vom Kreutze. Seine Werke sind ungemeinrar, ungeachtet man seine Blatter auf 224. Stückeschätzt. Er hat sich ein schönes Cabinet von Gemähl,den und Zeichnungen gesammelt, und starb zu Rom,Ungefähr üo. Jahre alt.
Fraiiciscus Vainii , geb. 156;. zo S,',na.Zuerst arbeitete er unter der Aufsicht des Archange«lus Salimbent; im zwölften Jahr aber schickte manihn nach Bologna, uin beypasserolti zu lernen, woer zwey Jahre blieb. Die Anticken und die WerteRapbaels zogen ihn nach Rom. Nachdem er sichdaselbst durch verschiedene schöne Werke viel Ruhmerworben, begab er sich in sein Vaterland, arbci«tete völlig in der Manier des Friedrich Laroccio,und bracht es so weit, daß man seine Arbeit mitden Werken dieses Meisters gar leicht verwechselte.Höfe und vornehme Herren bemühten sich um dieWette, Gemählde von ihm zu erhalten, und erwürde unstreitig noch grösser geworden seyn, wennP ihn