»Z8 -
JtaliLntr.
»u Rom; lernte bey seinem Schwager, dem berühm.-ten poußin. Dieser bemerkte bey dem Schüler eine«usserordentliche Neigung zu Landschaften; doch such,te er ihn auch bey dem Studium der Figuren zu er.halten, welche eine Hauptzierde der Landschaften aus»machen. Um destomchr Gelegenheit zu haben, nachder Natur zu mahlen, miethete T ughct vier Wvh«,nnngen zugleich, zwo in den höchsten Gegenden vonRom, eine zu Tivoli und eine zu Freseati. DurchFleiß und Genie brachte er sich die grosse Leichtigkeit, >die fürtrcflichc Behandlung und das frische Kolorit >zuwege, welches man au seinen Werken bewundert. !Niclaus besuchte ihn zuweilen bey seiner Arbeit, und»staffierte solche selbst mit den schönsten Figuren aus. »
Dughet starb 1675. Und ob er gleich in seinem nLeben über ;c>ooo. römische Thaler verdient hatte,hinterließ er dennoch kaum so viel, als zu einem an«!ständigen Begräbniß nöthig war. Ein kränkliche-Leben, und beständiges Schmausen mit seinen Freun,den, hatten sein Vermögen aufgezehrt.
Er hat selbst acht Landschaften gectzt, darunter^vier runde sind. Auf zwoen hat er sich Gaspar Du,che, geschrieben; auf den andern stehet: 0 . v. 8 .
Vvkbet Lculxlic. Diese Landschaften sind in
einer