Franzosen.
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urt als zur Kunst bestimmet war, so verließ er schonin seinem zwölften Jahr heimlich sein Vaterland, undnahm eine Reise in Italien vor. Daselbst lernteer nach einander bey Julius parlgl, Nemigiuo Lan-tagallina, Dominikuspastignano, Philipp Tho.masii» und Claudius Henriet, und wurde bald, be,sonders in kleinen Figuren, welche meist nach derMode gekleidet sind, weltberühmt. Mit solchen füllteer seine in erstaunlicher Menge herausgegebene Werke,die in Feldfchlachren, Belagerungen, Bällen, festli,chen Aufzügen rc. bestehen. Er arbeitete in DienstenCosinus ll. zu Florenz, Ludwig Xlll. in Frankreich,und feines eignen Landesherr», des Herzogs von Lo-thringen.
Callot war in den Hauptstücken der Mahlereywenig erfahren. Von den Regeln der Zusammense,tzung, und der Austhcilung des Lichts, wußte er fastgar nichts. So wenig er ein Gemählde zu Standebringen konnte, so sürlreflich zeichnete er gleichwohlkleine Figuren. Seine Stellungen stnd gemcinlichgefällig; der Ausdruck ist bey ihm stark, die Zeich-nung richtig, die Ausführung meisterhaft, vielleichtnur gar zu fleißig.
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