Franzosen.
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rine ganz andre Manier an, als vouet, den manihm bald zum Lehrmeister gegeben. Der Styl, den erwählte, war zwar fleißiger, ausführlicher und feiner;er blieb aber doch allemal maniert. Diese Neuerungthat-bey den Kennern eine gutc Würkung; denn feinKolorit ist ungemein lebhaft, und die Farben seinerGründe sind so in einander geschmelzt, daß sie sich wieein Dunst über das ganze Gewählt» ausbreiten. DiePinselstriche sind leicht, und seine Zusammensetzungenverständig und wohl überlegt: Schade daß er die Na.tur vernachläßigt, und nicht besser zu Rath gezogen hat.Er starb zu Paris iü;6.
Dieser Meister hat verschiedene vpn seinen Ge.mählden und Zeichnungen in Kupfer geetzt. Siestel.len H- Familien, Kinderspiele, kleine artige Land.schaften u. s. w. vor.
Nikolaus Misttiard , geb. rüog. ,u Troye-in Champagne. Lernte bey Johann Soucher, undstudierte zu Fontainebleau nach den Antiken, und denGemählden des Fremtnel, primaktccio, Roßo,und andrer Italiäner; worauf er eine Reise nachRom vornahm, wo er allen möglichen Fleiß anwand.te, sich in seiner Kunst vollkommen zu machen. NachR; seine?