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auf einen sehr hohen Grad der Vollkommenheit ge.bracht. Sie starb zu Paris Ao. 1697.
Ihre besten Blätter sind:
,.) Die Kreuyigung Christi. Dir. Geschichte desMost«, wie er den Felsen schlägt. Diese« Blatt wird vonKennern unter die merkwürdigsten Stücke der Kunst gezLhlt.;.) Da« Kind Mose« auf dem Nyl. 4 ) Die Heilung dr«rahmen vor der schönen Pforte. Alle viere nach Pousti».5.) Eine Lage von Schifergedichten auf 17. Blättern, nachihrem Oheim, Jacob Stell». 6) Eine andre von Kinder-spielen, nach eben demselben.
Nikolaus Perelle , ein Kupferetzer zu Paris;lernte bey seinem Vater Gabriel. Es herrscht inseinen Werken eine fruchtbare Einbildungskraft, rveftche seinen Landschaften eine Abwechselung, die manselten so reich in der Natur antrift, giebt. Zuwei-len fehlt er nur durch allzugrosscn Ueberfluß, wodurchdas Auge verwirrt wird. Er hat eine ihm eig-ne Manier; und es ist nicht leicht zu bestimmen, obsein Vorzug in den reichen Ideen, oder in der kräf°*tigen, zierlichen und dreisten Manier besteht. SeineBäume sind vornehmlich schön; der Baumschlag istlocker, und die Zweige laufen leicht und artig. Demungeachtet muß man bekennen, daß perelle moniert,
und