2)4 Franzose«.
Hares Gedicht darauf geschrieben : Und Gerard Au,dran wagte sich, es durch seinen Grabstichel zu ver.ewige«.
Diese zwey Meisterstücke der Kunst beweisen zugleichdie edle Denkensart unsers Künstlers. Le Lrun undMignard waren Feinde: Audran kannte ihrer bey,der Verdienste, und war auch beyder Freunde. Nie.mals hat ein Kupferstecher mehr Zeichnung, Stärkeund Gsschmack in seinen Werken gezeigt als Audran.Iacod Frey erkannte dieses. So oft er arbeitete,hatte er einen Kupferstich von diesem Künstler vorAugen. Kann wohl mehr zu seinem Ruhm hinzu-gedacht werden, als das nnabgedrungenr Lob leBruno, rNignarvs und Freye? - Er starb imJahr 170z.
Seine besten Blätter sind:
1.) Die Schlachten Alexanders. Nämlich der Ucbergangüber den Granicus; die Schlacht bco Arbella; der Einzugin Babylon; die Niederlage des Poru«. Und -.) Die Stei-nignng Sterb«»«. Ein Stück, in welchem man zugleichdes Kupferstechers Astigkeit in der Zeichnung, und die vor.trefliche Manier, mit der Radirnadel zu arbeiten, bewundert,da in demselben keine Spuren von, Grabstichel zu findensind. Diese fünf Stücke sind nach le Drun gestochen.
Die