z«6 Franzose».
Seine besten Blätter sind:
i.)Dic Verklärung. nach Ravbael. Die Karton«,in sieden Blättern, nach eben demselben. ;.) Die Aoiich.mung vom Kreutze, nach Daniel von Polterr. DieH. Pctronilla , »ach Barbieri. ; ) Der Nartvrertod desH. Sebastian, »ach Dominichrno.
Kenner können, durch Gcgeneinanderhaltung die-ser zwey letztem Blätter, mit denen welche Freynach den nämlichen Originalen gestochen, urtheilenob dieser oder jener den Vorzug verdiene?
Ludwig Chervli, geb. Iö6o. der Elisabeth.*Sophia Bruder. Lernte bey seinem Vater, hieltsich auf Unkosten seiner Schwester 18. Jahre in Ita-lien auf, und studierte nach Rapbael und JuliusNomanuo. AuS diesen Quellen schöpfte er eine rich-tige Zeichnung, erhabene Gedanken, eine grosse Ma-nier, den herrlichen Charackter und die edle Einfaltder Antiken, und jenen gereinigten Geschmack, denman so selten bey den Neuern antritt. — Nach feinerAurückkunst in Paris zeigte er sich in ver ctuedenenWerken. Aelein die protestantische Ncligion, welcheer bekannte, bewog ihn nach England zu gehen, wo«r an dem Lord Moniaigu einen Beschützer fand ,
der