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Zeichnungen zu verfertigen, welche die Originalevollkommen nachahmen, und ihn auch noch bey Hausebeständig an alle Schönheiten des Urbilds erinnern.Zu seinen Gegenständen wählt er meistens die Werkevon Mahlern der Grazie: Lorregio, Uaphael, Ei-tian, Guido und Maratll. Hannibal Carracctwar für feinen sanften Grabstichel schon zu wild. Er istein Mitgleed der Akademien zu Paris, Rom, Florenz,Bologna und Parma.
Strange ist einer von den wenigen großmüthigenKünstlern, welche sich durch keine Lockspeisen einesverächtlichen Gewinns verleikeiklassen, den guten Ge»schmack dem Blödsinn ihres Zeitalters aufzuopfern.Daher hat er seinen Grabstichel mit keinem einzigenverächtlichen Gegenstand entweiht. — Hingegen wäre,u wünschen, daß seine Zeichnung richtiger, und ceden reinen Umrissen seiner Originale näher gekom-men wäre. Hätte er diesen'Theil der Kunst wieFrey, l^orlgny, Gerald Audran und Edelinkin seiner Gewalt gehabt, so würde ihn wohl keinerübertreffen haben. Hätte er nämlich viele Jahre inRom gezeichnet, ehe er seine Kopien von den Urbil-den genommen, so würde er vermuthlich auch darumgroß geworden seyn.
Seine